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Schweden ist mit einem klaren Ausrufezeichen in die Fußball-WM gestartet. Das millionenschwere Angriffsduo Alexander Isak und Viktor Gyökeres führte die Skandinavier in Mexiko zu einem verdienten 5:1-Erfolg gegen Tunesien. Durch den Auftaktsieg in Monterrey übernahm das Team von Graham Potter gleich die Spitze der Gruppe F.

Ayari eröffnet, Isak legt nach
Yasin Ayari sorgte früh für die Führung und traf in der 7. Minute sehenswert zum 1:0 gegen das Heimatland seines Vaters. Alexander Isak vom FC Liverpool baute den Vorsprung in der 30. Minute aus und stellte damit die Weichen für den WM-Viertelfinalisten von 2018. Tunesien kam vor der Pause durch Omar Rekik in der 43. Minute zum Anschluss, doch Schweden blieb insgesamt die gefährlichere Mannschaft.
Die Partie entwickelte sich schnell zu einem Schaufenster des hochklassigen Premier-League-Sturms. Isak und Gyökeres kommen zusammen auf einen Marktwert von 150 Millionen Euro und sind damit mehr als doppelt so viel wert wie der gesamte tunesische Kader, der auf rund 70 Millionen Euro geschätzt wird. Gyökeres hatte zunächst noch Pech mit seinem ersten Versuch, den er in der 5. Minute deutlich verzog.
Gyökeres nutzt den Fehler, Schweden zieht davon
Dann übernahm Ayari erneut die Hauptrolle. Zunächst blockten die Tunesier einen Schuss von Gyökeres aus kurzer Distanz, ehe ein Befreiungsschlag bei Ayari landete und der Brighton-Profi mit tunesischen und marokkanischen Wurzeln aus der Distanz eindrucksvoll traf. Schweden blieb am Drücker und legte nach einem Konter nach, den Isak eiskalt vollendete. Tunesiens Torhüter Mouhib Chamakh machte dabei keinen guten Eindruck.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Schweden das Geschehen weitgehend, während Tunesien kaum noch zwingend wurde. Der nächste Nadelstich führte zum 3:1, als Frankfurts Ellyes Skhiri am eigenen Strafraum fahrlässig den Ball verlor. Isak leitete den Angriff mit einem kurzen Pass ein, Gyökeres sagte Danke und schob ein. Damit war die Partie praktisch entschieden.

Endstand und Tabellenführung
In der Schlussphase verwalteten die Skandinavier ihren Vorsprung clever und setzten noch zwei Treffer obendrauf. Mattias Svanberg vom VfL Wolfsburg erhöhte in der 85. Minute, ehe Ayari in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit seinem zweiten Tor den 5:1-Endstand herstellte.
Wm 2026 Tabelle der Gruppe F
Für Tunesien um Mittelfeldspieler Rani Khedira von Bundesligist Union Berlin wird der Druck im Rennen um die K.o.-Runde nun größer. Die Nordafrikaner wollen bei ihrer siebten WM-Teilnahme erstmals die Gruppenphase überstehen. In Gruppe F warten außerdem Japan und die Niederlande, die sich zuvor in Dallas mit 2:2 getrennt hatten.