Deshalb knistert es zwischen Klopp, Müller & Völler im TV bei der WM 2026

Vor dem WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao kam es bei MagentaTV zu einem bemerkenswert unterhaltsamen Dreiergespräch. Rudi Völler, Jürgen Klopp und Thomas Müller tauschten sich in Houston über Fußball, die Zukunft des Bayern-Idols und einen möglichen nächsten Karriereschritt aus.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler vor dem Länderspiel zwischen der Schweiz und Deutschland am 27. März 2026 im St. Jakob-Park in Basel. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images
DFB-Sportdirektor Rudi Völler vor dem Länderspiel zwischen der Schweiz und Deutschland am 27. März 2026 im St. Jakob-Park in Basel. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images

Klopp, Müller und Völler sorgen für Gesprächsstoff

In der Vorberichterstattung zum Spiel der deutschen Auswahl gegen Curaçao, das um 19 Uhr deutscher Zeit live bei ARD und MagentaTV sowie im Liveticker auf bild.de verfolgt werden konnte, trafen bei MagentaTV drei Schwergewichte des deutschen Fußballs aufeinander. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt dabei der lockere Schlagabtausch zwischen Rudi Völler, Jürgen Klopp und Thomas Müller.

Zunächst drehte sich alles um die Partie selbst, doch rasch rückte Müllers sportliche Zukunft in den Mittelpunkt. Der 36-Jährige steht aktuell bei den Vancouver Whitecaps in der MLS unter Vertrag. Im Raum steht die Frage, wie es für die Bayern-Legende weitergeht. Ist ein Traineramt denkbar, eine Funktion im Management oder vielleicht ein ganz anderer Weg?

Völler wirbt für den Trainerschein

Völler hatte dazu eine klare Empfehlung für Müller parat. Er sagte: „Jürgen kann ihm auch einen Tipp geben. Und das meine ich hier ernst – bei euch ist ernst ja ein bisschen schwieriger, ihr seid ja mehr für die Komik zuständig. Thomas, du könntest einen kleinen Trainerschein machen, um ein wenig mehr zu verstehen. Wir haben ja alle das Gefühl, wir wissen alles. Ich glaube, wenn man nochmal einen Trainerschein macht, hilft das, egal was du später noch machst. Und der Jürgen ist ja ein wunderbares Beispiel mit seiner tollen Karriere, die er gemacht hat.“

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Klopp griff den Ball sofort auf und konterte mit Blick auf Müller: „Rudi, wir setzen uns mal zu dritt hin, wenn Müller dann den MLS-Cup gewonnen hat 2029, und dann sagen wir dem Thomas, was er machen soll. Ich hab’ das Gefühl, er ist ein guter Zuhörer, aber er redet auch gerne.“

Das Wort „Noch“ entfacht die nächste Pointe

Dann bekam das Gespräch eine weitere Wendung. Völler meinte: „Vielleicht haben wir ja auch die Gelegenheit, dass wir uns nochmal zusammensetzen und mal was Grundsätzliches besprechen. Tut ganz gut, glaube ich.“ Müller antwortete diplomatisch: „Ich setze mich immer gerne mit euch zusammen.“ Klopp konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und legte mit einem kurzen „Noch“ nach.

Auch nach dem Ende der Schalte ließ ihn das Thema nicht los. Klopp nahm Völlers Bemerkung über die Rolle des Trios erneut auf und sagte: „Wir sind mehr für die Komik zuständig, hat er gesagt.“ Müller reagierte trocken: „Man hört das, was man hören will. Und er ist natürlich auch dafür zuständig, das Gebilde zu beschützen.“

Schon im MagentaTV-Vorbericht zum Eröffnungsspiel der WM hatte Klopp für Aufsehen gesorgt, als er über die DFB-Aufstellung sprach und scherzte: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ Danach wiederholte er das Wort mit einem breiten Grinsen noch einmal: „Noch.“ Die Bemerkung verbreitete sich anschließend rasch weiter.