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Brasilien gegen Marokko: „Afrikanische Brasilianer“ aus Marokko planen nächste WM-Sensation

Marokkos Nationalteam will nach dem sensationellen Halbfinal- und Finalrun von Katar auch bei der kommenden WM 2026 wieder für Aufsehen sorgen. Zum Auftakt wartet mit Brasilien direkt der Rekordweltmeister, den die Nordafrikaner mit den eigenen Mitteln knacken wollen. Achraf Hakimi betonte dabei den Respekt vor der Qualität des Gegners, machte aber zugleich klar, wie sehr sich Marokko inzwischen selbst auf Augenhöhe sieht.

Marokkos Verteidiger (Nr. 02) Achraf Hakimi läuft während des Endspiels um den dritten Platz bei der Fußballweltmeisterschaft Katar 2022 zwischen Kroatien und Marokko im Khalifa International Stadium in Doha am 17. Dezember 2022 um den Ball. (Foto von KARIM JAAFAR / AFP)
Marokkos Verteidiger (Nr. 02) Achraf Hakimi läuft während des Endspiels um den dritten Platz bei der Fußballweltmeisterschaft Katar 2022 zwischen Kroatien und Marokko im Khalifa International Stadium in Doha am 17. Dezember 2022 um den Ball. (Foto von KARIM JAAFAR / AFP)

Hakimi sieht Marokko in neuer Rolle

„Wir kennen die Fußballnation Brasilien, ihre Qualität und die Spieler“, sagte der Star des Teams. Zugleich verwies der Verteidiger darauf, dass auch der WM-Vierte von 2022 über eine enorme Klasse verfüge: „Man bezeichnet uns in Afrika auch als die afrikanischen Brasilianer.“

Von diesem Erfolg vor vier Jahren profitiert auch Mohamed Ouahbi, der erst vor drei Monaten auf den zurückgetretenen Erfolgscoach Walid Regragui folgte. Unter seiner Führung hat die Mannschaft den Anspruch, die neu gewonnene Stellung im internationalen Fußball zu festigen.

Weltmeisterschaften
14.6.2026
- 0:00
Brasilien
1 1
Marokko
Brasilien
U S S S S
1 : 1
Endergebnis
Marokko
U S S S U
Vinícius Júnior
32'
Ismael Saibari
21'
Tore
21'
1
Alisson
16
Douglas Santos
3
Gabriel Magalhães
4
Marquinhos
24
Ibañez
8
Bruno Guimarães
5
Casemiro
7
Vinícius Júnior
11
Raphinha
20
Lucas Paquetá
25
Igor Thiago
1
Yassine Bounou
3
Noussair Mazraoui
18
Chadi Riad
14
Issa Diop
2
Achraf Hakimi
6
Ayyoub Bouaddi
24
Neil El Aynaoui
23
Bilal El Khannouss
8
Azzedine Ounahi
10
Brahim Díaz
11
Ismael Saibari
field field

Mehr Respekt, größerer Anspruch

Die Marokkaner, die am Sonntag um 0.00 Uhr MEZ in East Rutherford auf Brasilien treffen und live im ZDF sowie bei MagentaTV zu sehen sind, hätten sich inzwischen „international einen festen Platz“ erarbeitet und seien „in eine andere Dimension“ vorgestoßen, sagte Ouahbi. „Wir werden viel mehr respektiert“, erklärte er.

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Der nächste Schritt sei aus seiner Sicht, diese neue Wahrnehmung anzunehmen und dafür zu sorgen, „dass das viele Jahre lang so bleibt“. Genau dieses Selbstverständnis soll dem WM-Halbfinalisten von 2022 auch gegen Brasilien helfen.

Späterer Afrika-Cup-Titel sorgt weiter für Gesprächsstoff

Zuletzt stand Marokko auch abseits der WM-Bühne im Fokus. Das Land erhielt den Titel des diesjährigen Afrika-Cups im eigenen Land zugesprochen, nachdem das Finale chaotisch geendet hatte. Senegal war ein 1:0 nach Verlängerung aberkannt worden, weil die Mannschaft aus Protest gegen eine Elfmeterentscheidung den Platz verlassen hatte. Das endgültige Urteil liegt nun beim Internationalen Sportgerichtshof CAS.