Zwei Tage vor dem WM Eröffnungsspiel der Fußball-WM 2026 ist es am Aztekenstadion in Mexiko-Stadt zu massiven Protesten gekommen. Tausende Demonstranten legten die Hauptzufahrt zur ikonischen Arena lahm, in der am Donnerstag um 21 Uhr Mexiko und Südafrika aufeinandertreffen. Über die Lage berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Die Austragung des Eröffnungsspiels des XXL-Turniers sei aber nicht gefährdet.

Lehrkräfte verschärfen den Druck
Seit vergangener Woche gehen Lehrkräfte auf die Straße, um höhere Löhne und neue Verhandlungen über das Rentensystem durchzusetzen. Die Proteste richten sich damit nicht nur gegen die aktuelle Sozialpolitik, sondern fallen auch in eine besonders sensible Phase kurz vor dem Turnierstart.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum wertete die Aktionen als „Provokation“, schloss es zunächst jedoch aus, der Polizei den Befehl zum Eingreifen zu geben. Anfang des Monats hatte es bereits gewaltsame Zusammenstöße zwischen den Sicherheitskräften und den Demonstranten gegeben. Die Lehrkräfte drohten zudem, ihre Proteste während der WM noch zu intensivieren.
Ausrichtung des Auftaktspiels bleibt gesichert
Sheinbaum versicherte am Dienstag dennoch, dass die Austragung des Eröffnungsspiels des XXL-Turniers nicht gefährdet sei. Damit bleibt die Partie zwischen dem Co-Gastgeber Mexiko und Südafrika trotz der angespannten Lage rund um das Aztekenstadion vorerst fest im Spielplan.