Julian Nagelsmann hat seine WM-Startelf nach dem 2:1-Erfolg gegen die USA in Chicago offenbar weitgehend festgelegt, auch wenn sich der Bundestrainer noch nicht komplett festlegen will. Für das Auftaktspiel am 14. Juni in Houston gegen Curacao spricht derzeit viel für dieselbe Formation wie beim 2:1 (1:1) im Soldier Field, nur auf einer Position zeichnet sich eine Änderung ab.

Neuer im Tor, Brown und Sané rücken nach
Im Tor dürfte Manuel Neuer Stand jetzt Oliver Baumann verdrängen. Ansonsten werden aller Voraussicht nach die zehn Feldspieler beginnen, die auch gegen die USA in der Startelf standen. Nathaniel Brown soll dabei links hinten den Platz einnehmen, während Leroy Sané den verletzt abgereisten Lennart Karl ersetzt.
Über Brown äußerte sich Nagelsmann lobend. „Er weiß noch gar nicht, wie gut er eigentlich ist. Er ist demütig und sehr wissbegierig“, sagte der 38-Jährige. Mit Siegtorschütze Sané war der Bundestrainer „zufrieden“, stellte aber zugleich klar: „Er muss einfach immer an die Grenze gehen.“
Viele Wechsel, viel Wettbewerb im Kader
Nach dem gelungenen Turniercheck in Chicago betonte Nagelsmann außerdem, wie wichtig der gesamte Kader für den weiteren Verlauf wird. Gegen die USA tauschte er gleich achtmal und gab damit vielen Spielern wichtige Praxis. „Wir müssen abwarten, ob alle gesund bleiben und wie alle trainieren. Man hat gesehen, dass wir alle Spieler im Kader brauchen. Alle haben Gas gegeben“, sagte er.
Diese Einschätzung teilte auch Joshua Kimmich. „Im Laufe des Turniers brauchen wir alle Spieler“, sagte der Kapitän, der darauf setzt, „als Team während des Turniers zu wachsen“.