Ousmane Dembélé hat Frankreich nach dem Champions-League-Triumph sofort beruhigt. Der Weltfußballer musste beim Finale von Paris Saint-Germain gegen den FC Arsenal angeschlagen runter, doch die Sorge vor einer Verletzung vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada war nur von kurzer Dauer.

Entwarnung nach der Auswechslung
Zwölf Tage vor dem Start des Turniers wäre ein Ausfall des Offensivspielers für Mitfavorit Frankreich ein schwerer Rückschlag gewesen. Dembélé stellte direkt klar, dass es sich nicht um etwas Ernstes handelte. Bei Canal+ sagte der Ballon-d’Or-Gewinner mit einem Lächeln: „Es waren Krämpfe.“ Damit war die erste Schrecksekunde am Samstagabend schon wieder vom Tisch.
Bis dahin hatte der Angreifer PSG erneut entscheidend geholfen. Mit seinem verwandelten Foulelfmeter in der 65. Minute glich er den frühen Treffer des deutschen Nationalspielers Kai Havertz aus der 6. Minute aus und rettete sein Team in die Verlängerung. Gegen Ende der regulären Spielzeit wirkte Dembélé dennoch gehandicapt, humpelte über mehrere Minuten, verzog das Gesicht und griff sich immer wieder an die Rückseite des rechten Oberschenkels. In der sechsten Minute der Nachspielzeit, also in der 90.+6, wurde er schließlich ausgewechselt.
PSG wiederholt den Triumph
Nach torloser Verlängerung setzte sich Paris Saint-Germain schließlich im Elfmeterschießen mit 4:3 durch und wiederholte damit den Erfolg aus dem Vorjahr. Für Dembélé war es ein Abend mit gemischten Momenten, sportlich aber ein großer Erfolg. „Es ist ein großer Abend. Wir haben diese Saison hart gearbeitet, und wir werden es genießen“, sagte er nach dem Endspiel.