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Marc-André ter Stegen hat sich mit emotionalen Worten vom FC Girona verabschiedet. Seine sportliche Zukunft bleibt derweil offen. Der Nationaltorhüter bedankte sich bei seinem kurzen Leihklub für den Empfang und die Unterstützung, während beim FC Barcelona weiter Unklarheit über seine Rolle herrscht.

Dank an Girona trotz bitterem Ende
Bei Instagram richtete der 34-Jährige persönliche Zeilen an den Klub aus Katalonien. „Girona, vielen Dank für diese Monate. Auch wenn meine Etappe auf dem Feld viel kürzer war, als wir uns alle gewünscht hätten, (…), bin ich sehr dankbar dafür, wie ihr mich vom ersten Tag an empfangen habt. Es war mir eine Ehre, Teil dieser Familie zu sein“, schrieb ter Stegen. Im Januar war er vom FC Barcelona nach Girona gewechselt, um mit mehr Spielpraxis die erhoffte WM-Teilnahme abzusichern.
Sportlich verlief der Plan jedoch anders als erhofft. Nach nur zwei Einsätzen verletzte sich ter Stegen schwer am Oberschenkel und konnte anschließend nicht mehr eingreifen. So musste er tatenlos mit ansehen, wie Girona aus der spanischen La Liga abstieg.
Rückkehr in die höchste Spielklasse als Wunsch
Auch zum Abschied ließ ter Stegen kein hartes Wort fallen. „Das Ende war nicht das, was wir wollten, aber ich bin davon überzeugt, dass dieser Klub die Kraft, die Identität und die Menschen hat, um sehr bald wieder dorthin zurückzukehren, wo er hingehört: in die höchste Spielklasse“, teilte er mit. Zudem wünschte er „von ganzem Herzen alles Gute für die Zukunft.“
Offene Zukunft in Barcelona
Wie es für ter Stegen selbst weitergeht, ist weiter unklar. Beim FC Barcelona besitzt er noch einen Vertrag bis 2028. Unter Hansi Flick, dem neuen Chefcoach der Katalanen, bei denen der deutsche Torwart zu den Topverdienern gehören soll, planen sie offenbar nicht mehr fest mit ihm. Die Zeitung Mundo Deportivo bezeichnete ter Stegen bereits als „heiße Kartoffel“ für Barcelona. Intern geht man laut Bericht davon aus, dass es nicht leicht wird, einen Abnehmer für den Schlussmann zu finden.