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Am 30. Mai steigt das Champions-League-Finale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal in Budapest. Anders als in den vergangenen Jahren wird das Endspiel der Königsklasse nicht erst um 21 Uhr, sondern bereits um 18 Uhr angepfiffen.

Warum die UEFA den Anstoß vorverlegt hat
Ein Zeitzonenwechsel spielt dabei keine Rolle, denn Budapest liegt wie Deutschland in derselben Zeitzone. Die UEFA hatte die Verlegung der Anstoßzeit bereits im August des vergangenen Jahres angekündigt. Damals hieß es: „Mit dieser Entscheidung soll durch die Optimierung von Logistik und Abläufen am Spieltag sowie durch andere konkrete Vorteile für ein besseres Erlebnis für Fans, Mannschaften und Austragungsstädte gesorgt werden“.
Die neue Uhrzeit soll das Finale familienfreundlicher machen und vor allem Kindern ermöglichen, das Spiel in voller Länge zu verfolgen, ohne zu lange wach bleiben zu müssen. Auch für die Zuschauer im Stadion bringt der frühere Start Vorteile, weil sie nach dem Abpfiff leichter mit öffentlichen Verkehrsmitteln abreisen können. Zudem können Fans nach einer Entscheidung in 90 Minuten inklusive Siegerehrung schon gegen 20.30 Uhr feiern, statt erst um etwa 23.30 Uhr.
Davon profitiert auch die Gastgeberstadt Budapest, die durch den früheren Anstoß bessere Bedingungen am Spieltag erhält. Aus ähnlichen Gründen hatte die UEFA bereits zur Saison 2009/10 das Champions-League-Finale von einem Mittwoch auf einen Samstag gelegt. Nun folgt der nächste Schritt mit der neuen Uhrzeit.
Vom Mittwochabend zum Samstag um 18 Uhr
Das letzte Endspiel der Königsklasse an einem Mittwoch war 2009 das 2:0 des FC Barcelona gegen Manchester United in Rom. Ein Jahr später begann die Samstagsära des Finals mit dem 2:0 von Inter Mailand gegen den FC Bayern München in Madrid. Damals wurde noch um 20.45 Uhr angestoßen, seit der Saison 2018/19 dann um 21 Uhr.
Übertragung im Free-TV und Livestream
Wer das Champions-League-Finale 2026 nicht verpassen will, sollte sich die neue Anstoßzeit von 18 Uhr merken. Live zu sehen ist PSG gegen Arsenal bei DAZN, das fast alle Partien der Königsklasse überträgt. Die Übertragung aus Budapest beginnt dort bereits um 17 Uhr. Durch die einstündige Vorberichterstattung führen Moderatorin Laura Wontorra sowie die Experten Michael Ballack und Nils Petersen, kommentiert wird das Finale ab 18 Uhr von Jan Platte.
Das Endspiel ist zugleich das einzige Spiel dieser Champions-League-Saison, das auch im Free-TV läuft. Das ZDF zeigt Arsenal gegen PSG live und frei empfangbar und geht ab 17.05 Uhr mit ausführlichen Vorberichten auf Sendung. Einen kostenlosen Livestream gibt es über sportstudio.de und in der ZDF-Mediathek. Im ZDF moderiert Jochen Breyer, die Analyse liefern die Weltmeister von 2014, Per Mertesacker und Christoph Kramer, als Kommentator ist Gari Paubandt im Einsatz.