FIFA erhöht WM-Prämien

Die FIFA reagiert auf die Kritik aus dem Kreis der WM-Teilnehmer und stockt die Prämien für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft spürbar auf. Statt der ursprünglich geplanten 727 Millionen US-Dollar werden nun 871 Millionen US-Dollar, umgerechnet 744 Millionen Euro, an die 48 Teams ausgeschüttet.

FIFA-Präsident Gianni Infantino präsentiert am 29. Januar 2026 beim US Conference of Mayors in Washington D.C. den WM-Pokal und wirbt damit für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Getty Images
FIFA-Präsident Gianni Infantino präsentiert am 29. Januar 2026 beim US Conference of Mayors in Washington D.C. den WM-Pokal und wirbt damit für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen wird. Getty Images

Deutlich mehr Geld für die Teilnehmer

Die Aufstockung beschloss der FIFA-Council bei einer Sitzung in Vancouver. Schon im Vorfeld des FIFA-Kongresses am Donnerstag in der kanadischen Metropole legte der Weltverband auch bei den Fixbeträgen nach: Das Startgeld für die Teilnehmer steigt von neun auf zehn Millionen US-Dollar, zusätzlich werden für Vorbereitungskosten künftig 2,5 Millionen US-Dollar gezahlt, statt wie bisher vorgesehen 1,5 Millionen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino verwies dabei auf die wirtschaftliche Stärke des Verbandes. „Die FIFA befindet sich in der finanziell stabilsten Lage ihrer Geschichte, was es uns ermöglicht, alle unsere Mitgliedsverbände auf beispiellose Weise zu unterstützen“, sagte er.

50 Millionen Dollar für den Weltmeister

Bereits im vergangenen Dezember hatte die FIFA das Preisgeld für den Turniersieger festgelegt. Der Gewinner der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada, die vom 11. Juni bis 19. Juli ausgetragen wird, erhält 50 Millionen US-Dollar.