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Nationalspieler Antonio Rüdiger hat das umstrittene Foul an Diego Rico vom FC Getafe Anfang März deutlich verteidigt und betont: „Wollte ihm nie wehtun“. Bei einer Pressekonferenz wies der Abwehrspieler von Real Madrid Vorwürfe von Absicht zurück und erklärte, dass Zeitlupenaufnahmen die Aktion verzerren. Rüdiger sagte, im Spiel wirke die Szene anders und er habe nach dem Spiel persönlich mit Rico gesprochen. Er betonte zugleich, hartes Zweikampfverhalten von Fairplay-Grenzen getrennt zu sehen.

Rüdiger zu Foul an Rico
Antonio Rüdiger erklärte den Ablauf der Szene, in der er Rico mit dem Knie am Kopf getroffen hatte, als Teil des Spielgeschehens und nicht als absichtliche Verletzung. Er verwies darauf, dass Zeitlupe und Standbilder eine andere Wirkung erzeugen als die Betrachtung der Aktion im Spielfluss. „Wenn ich ihn mit Absicht gefoult hätte, hätte ich ihn verletzt“, sagte Rüdiger und unterstrich damit, dass kein Vorsatz vorlag. Zudem betonte er, dass er nach dem Spiel das Gespräch mit Rico gesucht habe.
Wahrnehmung, Absicht und öffentliche Debatte
Rico hatte später von Absicht gesprochen, wodurch eine öffentliche Kontroverse um die Szene entstand. Rüdiger forderte, Situationen nicht nur anhand einzelner Standbilder zu beurteilen, da dies die Einschätzung von Absicht beeinflusse. Gleichzeitig stellte er klar, dass er zwar ein körperbetontes Spiel pflege, aber persönliche Grenzen kenne und diese nicht überschreite. Vor diesem Hintergrund nannte Rüdiger die kritischen Kommentare „etwas drüber“.
Gespräch mit dem Kontrahenten und Rüdigers Haltung im Zweikampf
Nach dem Ligaspiel suchte Rüdiger das direkte Gespräch mit Diego Rico, um die Angelegenheit zu klären und weitere Eskalation zu vermeiden. Er betonte, dass er harte Zweikämpfe akzeptiere, dabei aber die Grenzen des Fairplay respektiere und keine Verletzungsabsicht habe. Die Erklärungen gab der Real-Madrid-Verteidiger auf einer Pressekonferenz und wiederholte abschließend: „Ich wollte ihm nie wehtun.“