DFB Kader 2026 & Länderspiele: Bundestrainer Nagelsmann nominiert den DFB-Kader

DFB Kader 2026 & Länderspiele – Bundestrainer Nagelsmann nominiert den 1.DFB-Kader 2026

Bundestrainer Julian Nagelsmann gibt den DFB‑Kader am Donnerstag, 19. März, um 14:00 Uhr bei einer Pressekonferenz auf dem DFB‑Campus in Frankfurt/Main bekannt; anschließend testet die Nationalmannschaft am 27. März in Basel gegen die Schweiz und am 30. März in Stuttgart gegen Ghana, zudem wird das neue DFB‑Auswärtstrikot vorgestellt.
Eine Rückkehr von VfB‑Stürmer Deniz Undav gilt als möglich, wie Andeutungen des Spielers und Aussagen seines Kapitäns vermuten lassen.
Die Mannschaft reist am 23. März an und absolviert in der Länderspielwoche mehrere öffentliche Trainings- und Presseeinheiten als Vorbereitung auf die Tests.

Die Spieler des SV Werder Bremen bejubeln am 21. März 2026 in der Volkswagen Arena in Wolfsburg den Auswärtssieg im Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Foto: Stuart Franklin / Getty Images

Fußball Bundesliga heute: Werder Bremen erleichtert – VfL Wolfsburg in Abstiegssorgen

Werder Bremen atmete nach dem wichtigen 1:0-Sieg im Abstiegsgipfel gegen den VfL Wolfsburg sichtbar auf, Justin Njinmah erzielte in der 68. Minute den einzigen Treffer in einer chancenarmen, taktisch geprägten Partie. Für Wolfsburg verschärft sich die Lage mit nun zehn Partien ohne Sieg und Rang 17, was den Druck auf Mannschaft und Verantwortliche erhöht, obwohl die Hoffnung offiziell noch nicht aufgegeben ist.

Julian Brandt von Borussia Dortmund wartet am 17. Februar 2026 im BVB Stadion Dortmund auf den Anpfiff des Champions-League-Playoff-Hinspiels zwischen Borussia Dortmund und Atalanta BC. Foto: Pau Barrena / Getty Images

BVB News: Lob für Julian Brandt: Eine große Karriere

Julian Brandt erreichte beim 3:2 gegen den HSV sein 300. Spiel für Borussia Dortmund, wurde jedoch nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff eingewechselt und kam nicht mehr zu einer Ballberührung. Trainer Niko Kovac entschuldigte sich öffentlich für die knapp bemessene Einwechslung, lobte Brandts Leistungen für den Klub und hofft, dem 29-Jährigen vor dessen Vertragsende im Sommer noch mehr Einsatzzeiten zu geben.

Joachim Löw, Cheftrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft der Männer, verfolgt am 27. Juli 2025 das Finale der UEFA Women's EURO 2025 zwischen England und Spanien im St. Jakob-Park in Basel von der Tribüne aus. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images

Fußball-WM 2026 in den USA – Jogi Löw sagt: politische Situation überlagert das Turnier komplett

Jogi Löw warnt, die politische Lage überlagere die Fußball‑WM 2026 komplett; beim Litcologne äußerte auch Rainer Bonhof Zweifel, ob die DFB‑Elf angesichts der Sicherheitslage in den USA und Mexiko überhaupt antreten sollte, nachdem Berichte über militärische Konfrontationen (u. a. mit Iran) eine Neubewertung der Gastgeberrolle erzwingen. Gleichzeitig sorgen strikte Einreisebestimmungen, wiederholte Visa‑Kontrollen und die Angst vor Behördenkontrollen bei Fans—vor allem aus Mittel‑ und Südamerika—für diffuse Unsicherheit, sodass weniger als drei Monate vor Turnierbeginn die Spannung zwischen sportlicher Planung und politischen Risiken wächst.

Mario Basler wird am 25. September 2016 vor dem Bundesliga-Spiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem FC Schalke 04 in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim gesehen. Foto: Alexander Scheuber / Bongarts via Getty Images

BR24 Sport: Mario Basler greift Bundestrainer Nagelsmann an: „Völlig unglaubwürdig“

Mario Basler fährt in der Bayern‑1‑Sendung Heute im Stadion schwere Geschütze gegen Bundestrainer Julian Nagelsmann auf, bezeichnet dessen Kaderpolitik als völlig unglaubwürdig und kritisiert vor allem die Nominierungen von Antonio Rüdiger (nur auf Bewährung) und Leroy Sané (kein CL‑Einsatz) als absolute Schweinerei. Zudem attackiert er den DFB, kündigt an, seine Lizenz‑Mitgliedschaft zu beenden, zweifelt an Nagelsmanns Autorität und spekuliert über einen möglichen Rücktritt nach der WM, lobt gleichzeitig Bayern‑Trainer Vincent Kompany und sieht die deutsche Mannschaft mit dem aktuellen Kader allenfalls als Viertelfinal‑Kandidat.

Serhou Guirassy von Borussia Dortmund wird am 21. März 2026 beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Hamburger SV im Signal Iduna Park in Dortmund von Jordan Torunarigha des Hamburger SV bedrängt. Foto: Dean Mouhtaropoulos / Getty Images

Fußball heute: Dortmund dreht nach „deutlicher“ Halbzeitansprache das Spiel gegen den HSV

Borussia Dortmund wandelte ein 0:2 gegen den Hamburger SV noch in ein 3:2 um – Ramy Bensebaini verwandelte zwei Elfmeter, Serhou Guirassy traf zum zwischenzeitlichen 2:2. Trainer Niko Kovač sprach von einer „deutlichen“ Halbzeitansprache und forderte mehr Konstanz, Sportdirektor Sebastian Kehl lobte vor allem die starke zweite Halbzeit. Trotz des Sieges und 61 Punkten bleibt die Saison wegen des Ausscheidens im DFB‑Pokal und der Champions League nur begrenzt zufriedenstellend; Kehl ordnete das Ergebnis realistisch im Meisterschaftsrennen (Bayern 70) ein.

Alexander Blessin, Cheftrainer des FC St. Pauli, gibt am 14. Februar 2026 in der BayArena in Leverkusen vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC St. Pauli ein Interview. Foto: Christof Koepsel / Getty Images

FC St. Pauli Trainer Blessin zur WM 2026 Debatte: Das ist doch berechtigt

Alexander Blessin hat als erster Bundesliga-Trainer eine frühzeitige Debatte zur WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) angestoßen und gefordert, Menschenrechte, Sicherheit und organisatorische Verantwortung nicht erst während des Turniers, sondern bereits im Vorfeld zu klären, wobei er auf die Probleme von Russland 2018 und Katar 2022 verwies.
St. Pauli-Präsident Oke Göttlich regte ein Nachdenken über einen möglichen Boykott an, betonte aber, er wolle vor allem Denkanstöße geben; der DFB lehnte einen Boykott ab und DFB-Präsident Bernd Neuendorf kritisierte Göttlich, während Göttlich eine klare Positionierung des Verbands vor dem Turnierstart fordert.

Said El Mala vom 1. FC Köln wartet an der Seitenlinie neben Cheftrainer Lukas Kwasniok während des Bundesliga-Spiels gegen den FC St. Pauli im RheinEnergieStadion am 6. Dezember 2025 in Köln. Lars Baron / Getty Images

1. FC Köln: Trainer Lukas Kwasniok vor dem Aus

Nach dem wilden 3:3 im 100. Rheinderby gegen Gladbach steht Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln sichtbar unter Druck; er kündigte an, um diesen verdammten Job hier zu kämpfen, während Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler ein klares Bekenntnis vermied und ein ergebnisoffenes Gespräch ankündigte. Eric Martels später Kopfball (84.) sicherte immerhin einen Punkt, doch der FC steckt weiter im Tabellenkeller – sieben Spiele ohne Sieg und nur zwei Dreier aus den letzten 18 Partien unterstreichen die Formkrise und lassen Kwasnioks Zukunft offen.

Maximilian Beier von Borussia Dortmund gestikuliert emotional während des Bundesliga-Spiels gegen den FC Bayern München im Signal Iduna Park am 28. Februar 2026 in Dortmund. Pau Barrena / Getty Images

BVB News: Nach Beiers Nicht-Nominierung – Trainer Kovac zeigt wenig Verständnis

Niko Kovac zeigte nach dem 3:2 gegen den HSV deutliches Unverständnis über die Nicht‑Nominierung von Maximilian Beier und sagte: „Ich persönlich hätte ihn mitgenommen.“ Der 23‑Jährige hatte unter anderem zwei Elfmeter herausgeholt und gilt für Kovac als WM‑tauglicher Spieler, doch die Entscheidung liegt bei Bundestrainer Julian Nagelsmann, der Beier (wie auch Karim Adeyemi) für die März‑Länderspiele nicht berief, stattdessen aber Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Felix Nmecha nominiert hat.

Deutschland bei der WM 2026: Wirtz, Musiala, Havertz (Fotos AFP)

Deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026: Wirtz, Musiala, Havertz: Das ewige Warten auf das Dreigestirn

Die WM-Vorbereitung Deutschlands wird von Verletzungen, Reha-Phasen und fehlendem Rhythmus der Offensivkräfte Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz geprägt, sodass der oft beschworene „Dreizack“ seit dem kurzen Auftritt in Budapest kaum noch zusammengespielt hat — die drei fehlten zusammen 20 von 30 Länderspielen. Nagelsmann erinnert an die vielversprechende Szene im Puskás-Stadion, doch mit Musiala weiter in individueller Reha (voraussichtlich ohne Einsätze gegen Schweiz und Ghana) wächst die Unsicherheit, ob das Trio rechtzeitig für die Testspiele und die WM ready ist.