Bundestrainer Joachim Loew und Azerbaijans damaliger Trainer Berti Vogts (L) beim Euro 2012 Quali-Spiel Azerbaijan gegen Deutschland. AFP PHOTO / JOHANNES EISELE

Ex-Bundestrainer Berti Vogts spöttelt: Curacao „war kein echtes WM-Spiel“

Berti Vogts hat den klaren 7:1-Auftaktsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao nur eingeschränkt gewertet und sprach eher von einem lockeren Testspiel als von einem echten WM-Duell. Zugleich warnte der frühere Bundestrainer vor zu viel Selbstvertrauen und mahnte, nach dem gelungenen Start „auf dem Teppich“ zu bleiben. Aus eigener Erfahrung weiß Vogts, wie gefährlich Überheblichkeit bei einer WM sein kann – etwa beim deutschen Viertelfinal-Aus 1994 gegen Bulgarien.

Bundestrainer Joachim Löw und ehemaliger Nationalspieler Lukas Podolski vor dem internationalen Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und der Türkei am 7. Oktober 2020 im RheinEnergieStadion in Köln. (Lars Baron / Getty Images)

Effzeh Ikone Podolski: El Mala hätte der DFB-Elf „etwas geben können“

Lukas Podolski hat die Nicht-Nominierung von Said El Mala für die WM kritisiert und vor allem die Kommunikation von Bundestrainer Julian Nagelsmann als unglücklich bezeichnet. Der 19-Jährige vom 1. FC Köln hätte aus Podolskis Sicht gerade in engen Spielen helfen können, weshalb er zumindest eine Chance im DFB-Kader verdient gehabt hätte.

Die Spieler von Katar und der Schweiz betreten den Rasen des San Francisco Bay Area Stadium vor dem WM-Gruppenspiel der Gruppe B. Die Partie fand am 13. Juni 2026 in Santa Clara in Kalifornien statt. Fran Santiago / Getty Images

WM Stadien in den USA ohne Sponsorenlogos – Levi’s zeigt es doch in San Francisco 

Levi’s hat bei der Fußball-WM in den USA trotz FIFA-Auflagen einen cleveren Werbecoup gelandet: Der eigentliche Stadionname in Santa Clara durfte nicht offiziell erscheinen, doch durch verdeckte Buchstaben und weiße Planen bleibt das Markenlogo für viele Fans dennoch sichtbar. Zusätzlich sorgte eine virale Instagram-Aktion mit zensiertem Logo und augenzwinkerndem Text für große Aufmerksamkeit in den sozialen Medien.

Kapitän Virgil van Dijk wärmt sich vor dem WM-Gruppenspiel der Gruppe F zwischen den Niederlanden und Japan auf. Der Innenverteidiger bereitete sich am 14. Juni 2026 im Dallas Stadium auf die Partie vor. Foto: Michael Steele / Getty Images

Virgil van Dijk äußert Kritik an der WM 2026 – der niederländische Star fordert eine Regeländerung

Virgil van Dijk hat die von der FIFA eingeführten Trinkpausen bei der WM kritisiert und bemängelt, dass sie den Spielfluss unnötig unterbrechen und auch für TV-Zuschauer wenig attraktiv seien. Zwar räumte der Niederländer ein, dass solche Pausen bei großer Hitze sinnvoll sein können, forderte aber eine differenziertere Anwendung je nach Spiel und Bedingungen.

Joachim Löw, Cheftrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft der Männer, verfolgt am 27. Juli 2025 das Finale der UEFA Women's EURO 2025 zwischen England und Spanien im St. Jakob-Park in Basel von der Tribüne aus. Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images

WM 2026 – Joachim Löw sieht das Deutsche Nationalmannschaft noch nicht titelreif

Joachim Löw bewertet den 7:1-Auftaktsieg des DFB-Teams gegen Curacao zwar als klares Zeichen der Entwicklung, sieht die Mannschaft aber noch nicht als echten WM-Favoriten. Vor allem die fehlende Stabilität über 90 Minuten und zu wenige Persönlichkeiten auf Topniveau verhindern aus seiner Sicht derzeit den Sprung in den engeren Titelkreis.

Antonio Rüdiger, David Raum, Leroy Sané und Florian Wirtz (von links) besprechen sich auf dem Feld, während Deutschland am 14. Juni 2026 im Houston Stadium das WM-Gruppenspiel der Gruppe E gegen Curaçao bestreitet. (Alexander Hassenstein / Getty Images)

Nationalspieler Rüdiger verlängert in Real Madrid um ein Jahr

Antonio Rüdiger bleibt Real Madrid ein weiteres Jahr erhalten: Der Vertrag des 33-jährigen Innenverteidigers wurde bis 2027 verlängert. Trotz einer verletzungsgeprägten Saison genießt der deutsche Nationalspieler bei den Königlichen weiter großes Vertrauen, während er in der DFB-Elf aktuell nur noch als erste Alternative hinter Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck gilt.

Irans Mittelfeldspieler Mohammad Mohebbi (Nummer 8) bejubelt mit einem Herzsymbol seinen Treffer im WM-Gruppenspiel der Gruppe G gegen Neuseeland. Die Partie fand am 15. Juni 2026 im Los Angeles Stadium in Los Angeles, Kalifornien, statt. Richard Heathcote / Getty Images North America via Getty Images

Iran bei der FIFA WM 2026 – Benachteiligt – der Sport tritt immer mehr in den Hintergrund

Der Iran ist mit viel Frust in die WM 2026 gestartet: Nach dem 2:2 gegen Neuseeland beklagte das Team Reisechaos, fehlende Unterstützung und kurzfristige Änderungen beim Aufenthalt in den USA, was Kapitän Mehdi Taremi als „Desaster“ bezeichnete. Auch ein Kabinenbesuch von FIFA-Präsident Gianni Infantino konnte die Kritik nicht beruhigen, während Trainer Amir Ghalenoei von „Unterdrückung“ sprach.