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WM 2026 wird gesichert: 100.000 Sicherheitskräfte in Mexiko – die Regierung kündigt ein Großaufgebot aus Polizisten, Soldaten und privaten Sicherheitsdiensten an, um die Fan-Sicherheit bei den 13 in Mexiko stattfindenden Spielen zu garantieren. Das Sicherheitskonzept sieht Einsätze in Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey vor. Anlass für die Verstärkung ist eine jüngste Gewaltwelle, die insbesondere Jalisco traf. Präsidentin Claudia Sheinbaum versicherte, der Besuch werde für Fans „kein Risiko“ sein.
Einsatz von 100.000 Sicherheitskräften angekündigt
Die Regierung gab am Freitag bekannt, dass insgesamt 100.000 Einsatzkräfte zum Schutz der WM-Spiele mobilisiert werden sollen. Zum Personal zählen Polizisten, Soldaten und Angehörige privater Sicherheitsdienste, die in koordinierten Einsatzplänen entlang der Spielorte zum Einsatz kommen sollen. Ziel ist es, eine sichtbare Präsenz an Stadien, Fan-Zonen und Verkehrsknotenpunkten zu gewährleisten und so die öffentliche Ordnung während des Turniers zu sichern.
Betroffene Spielorte: Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey
Mexico empfängt 13 WM-Partien in drei Städten: Mexiko-Stadt, Guadalajara und Monterrey. Guadalajara steht dabei besonders im Fokus: Die Stadt richtet vier WM-Spiele aus und soll Ende dieses Monats außerdem WM-Playoffs austragen. Gleichzeitig betont die Regierung, dass die Koordination zwischen lokalen Behörden, Militär und privaten Sicherheitsdiensten zentral für einen reibungslosen Ablauf ist.
Hintergrund: Gewaltwelle nach Tötung des Kartellbosses
Auslöser für die verstärkte Sicherheitsplanung war die Tötung des Drogenkartell-Bosses Nemesio Oseguera Cervantes durch die Armee am 22. Februar, die eine Welle der Gewalt nach sich zog. Besonders betroffen war der Bundesstaat Jalisco, in dessen Hauptstadt Guadalajara vier WM-Spiele stattfinden sollen. Angesichts dieser Ereignisse betont Präsidentin Claudia Sheinbaum die Bedeutung präventiver Maßnahmen und versichert erneut, der Besuch der Spiele werde für Fans „kein Risiko“ darstellen.
