WM 2026 Schikane: Irak-Star bei Einreise sieben Stunden verhört

Willkommen in den USA zur Fußball-WM 2026! Iraks Nationalstürmer Aymen Hussein hat mit seinem entscheidenden Treffer im Play-off gegen Bolivien den 48. und letzten Startplatz für das Turnier gesichert. Bei seiner Einreise nach Chicago erlebte der 30-Jährige jedoch einen unangenehmen Auftakt.

Iraks Stürmer Aymen Hussein reagiert während des Play-off-Finales zur WM 2026 gegen Bolivien. Mit dem Erfolg in dieser Partie am 31. März 2026 im Estadio Monterrey in Guadalupe, Mexiko, sicherte sich der Irak als letztes Team das WM-Ticket. (Rodrigo Oropeza / Getty Images South America via Getty Images)
Iraks Stürmer Aymen Hussein reagiert während des Play-off-Finales zur WM 2026 gegen Bolivien. Mit dem Erfolg in dieser Partie am 31. März 2026 im Estadio Monterrey in Guadalupe, Mexiko, sicherte sich der Irak als letztes Team das WM-Ticket. (Rodrigo Oropeza / Getty Images South America via Getty Images)

Fast sieben Stunden am Flughafen festgehalten

Wie ein Vertreter des irakischen Olympischen Komitees, der dem Team nahesteht, berichtet, wurde Hussein am Flughafen in Chicago bei der Einreise stundenlang von den Behörden überprüft. Demnach dauerte das Verhör fast sieben Stunden. Auch Husseins Mobiltelefon soll kontrolliert worden sein.

Auch Teamfotograf soll abgewiesen worden sein

Nach der Überprüfung soll zudem der Fotograf der irakischen Nationalmannschaft, Talal Salah, die Einreise verweigert worden sein. Hussein, der für den Irak bislang 32 Länderspieltore erzielt hat, hatte Anfang April mit seinem Tor gegen Bolivien die WM-Teilnahme seines Landes perfekt gemacht.