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Der US-Fußballverband hält trotz des frühen WM-Aus an einer Fortsetzung mit Mauricio Pochettino fest. Nach dem 1:4 gegen Belgien im Achtelfinale bleibt die Zukunft des Nationaltrainers aber offen, auch weil der Argentinier selbst keine klare Zusage gibt. Derzeit sind schon einige WM-Trainer zurück getreten.

Verband drängt auf neue Gespräche
US Soccer bestätigte am Tag nach dem Aus, dass es schon vor dem Turnier „positive Gespräche“ über eine Verlängerung gegeben habe. Vereinbart worden sei, diese nach einer Phase der Erholung und Reflexion fortzusetzen. In einer Mitteilung unterstrich der Verband, man habe „großen Respekt und große Dankbarkeit für Mauricio, seinen Stab und alle, die Teil des Programms sind“. Zugleich teilten die Verantwortlichen „die Begeisterung über unser Potenzial und ebenso die Klarheit darüber, wie viel Arbeit auf allen Ebenen noch nötig ist, um unsere Ziele zu erreichen“.
Pochettino hält sich bedeckt
Pochettino selbst wollte sich unmittelbar nach der Niederlage am Montagabend nicht festlegen. „Jetzt ist nicht der Moment, darüber zu sprechen“, sagte der 52-Jährige. Stattdessen sei nun die Zeit gekommen, „das Turnier zu betrachten, zu bewerten. Wissen Sie, ich bin sicher, dass wir in den nächsten Wochen anfangen können zu reden, falls der US-Verband sprechen möchte…“ Dass der Verband reden möchte, steht nach dessen Stellungnahme außer Frage.
Vertrag endet mit der WM
Pochettino übernahm die Auswahl der USA im September 2024. Sein Vertrag lief mit dem Ende der WM aus. Ein neues Angebot soll ihn bis zur WM 2030 binden und zusätzliche Befugnisse enthalten. Nach Verbandsangaben sind die Gespräche damit nicht vom Tisch, auch wenn der argentinische Coach zunächst auf Distanz bleibt.
Immer wieder wird Pochettino mit einer Rückkehr in die englische Premier League in Verbindung gebracht. Dort arbeitete er bereits bei Tottenham Hotspur und beim FC Chelsea. Nach dem WM-Aus betonte er dennoch: „Ich glaube, wir haben die Grundlagen für eine sehr erfolgreiche Zukunft gelegt“, es sei etwas geschaffen worden, „das nun im Verband und in diesem Land Bestand haben wird“.