FC-Bayern-Trainer Vincent Kompany gibt Torhüter Manuel Neuer während einer Trinkpause im Achtelfinale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025 gegen CR Flamengo im Hard Rock Stadium in Miami Gardens, Florida, am 29. Juni 2025 Anweisungen. Michael Reaves / Getty Images

WM 2026 mit Werbung in Trinkpausen – das gefällt der FIFA!

Die FIFA führt bei der WM 2026 verpflichtende dreiminütige Trinkpausen in der Mitte jeder Halbzeit ein — also zwei Pausen pro Spiel — offiziell zum Schutz der Spieler. TV-Sender wie ZDF, ARD und Rechteinhaber MagentaTV nutzen diese Unterbrechungen als neue Werbeplattformen (ZDF nennt Exklusivblöcke „ab 1.200 Euro pro Sekunde“), was Diskussionen über Kommerzialisierung und mögliche Beschränkungen durch den Rundfunkstaatsvertrag ausgelöst hat.

Kylian Mbappé von Frankreich am Ball beim Länderspiel gegen Kolumbien am 29. März 2026 im Northwest Stadium in Landover, Maryland. (Foto: Hannah Foslien / Getty Images)

Nationalmannschaft von Frankreich springt an die Spitze der FIFA-Weltrangliste – Deutschland 10.

Frankreich hat sich durch die Siege gegen Brasilien (2:1) und Kolumbien (3:1) an die Spitze der FIFA-Weltrangliste gesetzt und damit Europameister Spanien verdrängt – die Équipe tricolore steht erstmals seit 2018 wieder auf Platz eins, rund zweieinhalb Monate vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada. Abstand an der Spitze ist winzig (Frankreich 1877 Punkte, nur +1 vor Spanien und +3 vor Argentinien); die DFB-Auswahl bleibt trotz zweier Erfolge Zehnter, während WM-Gruppengegner Elfenbeinküste auf Rang 34 kletterte.

FIFA-Präsident Gianni Infantino winkt den Zuschauern beim WM-Qualifikations-Playoff-Spiel zwischen Neukaledonien und Jamaika am 26. März 2026 im Guadalajara-Stadion in Zapopan, Mexiko. Simon Barber / Getty Images

FIFA Chef Infantino hält an Irans WM 2026 Teilnahme fest & besucht umstrittenes Testspiel

FIFA-Chef Gianni Infantino tauchte unangekündigt beim Testspiel Iran–Costa Rica in Antalya (5:0) auf, sprach in der Halbzeit mit Spielern und Trainer und versicherte, der Iran werde an der WM teilnehmen. Er verteidigte die FIFA-Position, dass die Spiele dort stattfinden, wo sie laut Auslosung hingehören und es nur einen Plan A für das Turnier (11. Juni–19. Juli in USA, Mexiko und Kanada) gebe, räumte aber ein, die Lage im Nahen Osten sei sehr kompliziert.

Schiedsrichter Stuart Attwell (England) beim Länderspiel Deutschland gegen Ghana in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images

WM 2026 – FIFA testet „Tageslicht“-Abseits in Kanada

Die FIFA startet einen Praxistest des sogenannten Tageslicht-Abseits in Kanada: Die Canadian Premier League führt zu Saisonbeginn am 4. April einen Versuch durch, parallel testet die Liga ein neues Challenge-System als Ergänzung zum VAR. Die neue Auslegung sieht ein Abseits nur noch dann vor, wenn zwischen Angreifer und vorletztem Verteidiger eine Lücke (Tageslicht) besteht, mit dem Ziel, mehr Tore sowie klarere und flüssigere Spiele zu ermöglichen — ein wichtiger Praxistest, so FIFA-Direktor Arsène Wenger.

Fans des Iran beim Spiel der AFC Women's Asian Cup Australia 2026 zwischen dem Iran und den Philippinen im Gold Coast Stadium am 8. März 2026 in Gold Coast, Australien. Albert Perez / Getty Images AsiaPac via Getty Images

FIFA Chef Infantino: „Kein Plan B“ für WM 2026 ohne die Nationalmannschaft des Iran

FIFA-Präsident Gianni Infantino bekräftigte im mexikanischen Fernsehen, dass der Iran bei der WM teilnehmen werde und dass es keinen Plan B, C oder D gebe – nur Plan A.
Er forderte, die Mannschaft solle unter bestmöglichen Bedingungen antreten und betonte die sportliche Qualifikation sowie die repräsentative Bedeutung des Teams für im In- und Ausland lebende Iraner.
Zugleich räumte er ein, die politische Lage sei sehr kompliziert, eine Verlegung der Spiele nach Mexiko sei für die FIFA jedoch kein Thema.

Präsident erhält den neu geschaffenen FIFA Friedenspreis

„Akute Menschenrechtskrise“: Amnesty warnt vor WM-Repressionen

73 Tage vor WM-Beginn warnt Amnesty International in einem 44-seitigen Bericht vor einer akuten Menschenrechtskrise und benennt enorme Risiken für Fans, Spieler, Medienschaffende und lokale Gemeinschaften durch staatliche Repression, Abschiebungen, Gewalt und Diskriminierung in den Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada. Die Organisation kritisiert, dass das FIFA‑Versprechen von Sicherheit und Integration der Realität diametral entgegensteht, fordert verbindliche Schutzmaßnahmen für Proteste, Pressefreiheit und vulnerable Gruppen und warnt, Menschenrechte könnten den erwarteten Rekordeinnahmen von rund 11 Milliarden US‑Dollar geopfert werden.

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

FIFA startet letzte Ticket-Verkaufsphase für die WM 2026 am 1.April

Die FIFA hat die letzte Verkaufsphase für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada angekündigt: Ab 1. April um 17 Uhr sollen Resttickets verfügbar sein, Käufer können diesmal Wunschplätze direkt auswählen und bereits erfolgte Zuteilungen sind im FIFA-Konto einsehbar. Die Mitteilung folgte einen Tag nach einer formellen Beschwerde von Football Supporters Europe und Euroconsumers bei der Europäischen Kommission wegen hoher Preise und undurchsichtiger Vergabebedingungen; die FIFA äußerte sich nicht näher zur Preispolitik oder zu der Kritik.

Die Spieler der Demokratischen Republik Kongo stellen sich vor dem Gruppenspiel des Afrika-Cups gegen Niger am 24. Januar 2013 im Nelson Mandela Bay Stadium in Port Elizabeth, Südafrika, zum Mannschaftsfoto auf. Richard Huggard / Gallo Images via Getty Images

Vor den WM 2026 Playoffs ermittelt FIFA gegen Kongos Verbandsspitze

Die FIFA hat ein offizielles Verfahren der Ethikkommission gegen drei Spitzenfunktionäre des kongolesischen Verbands FECOFOOT eingeleitet, nachdem ein internes Überprüfungsverfahren Hinweise auf Unregelmäßigkeiten geliefert hat. Im Mittelpunkt stehen mutmaßliche finanzielle Verfehlungen im Umgang mit von der FIFA bereitgestellten Mitteln; das förmliche Verfahren ermöglicht nun Anhörungen und weitere Beweiserhebungen wegen möglicher Verstöße gegen das FIFA-Ethikreglement.

Ein Mann hält am 11. Juli 2014, zwei Tage vor dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2014 zwischen Deutschland und Argentinien, am Copacabana-Strand in Rio de Janeiro ein Schild hoch, auf dem er um Eintrittskarten bittet. AFP PHOTO / GABRIEL BOUYS / AFP / GABRIEL BOUYS

Ticket Preis-Wahnsinn zur WM 2026: Fan-Bündnis zerrt FIFA wegen „Abzocke“ vor die EU-Kommission!

Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird von einem handfesten Skandal überschattet. Weil die Ticketpreise in astronomische Höhen schießen und die günstigsten, offen verfügbaren Finalkarten mittlerweile unglaubliche 4.185 Dollar kosten, hat die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FSE) gemeinsam mit der Verbraucherschutzorganisation Euroconsumers eine formelle Beschwerde bei der Europäischen …

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