Sara Däbritz bei Real Madrid W - Spiele, Tore, Rückennummer & Trikots
WM 2026 Torschützenkönig & Torschützenliste – Wer schießt am meisten Tore?Torschützenliste & Torschützenjäger in Europa 2025/2026
Sara Däbritz: Die Taktgeberin der europäischen Spitzenklasse
Als eine der profiliertesten Mittelfeldspielerinnen ihrer Generation hat Sara Ilonka Däbritz (*15. Februar 1995 in Amberg) den europäischen Frauenfußball über ein Jahrzehnt lang mitgeprägt. Mit ihrer herausragenden Spielintelligenz, ihrer Ruhe am Ball und einem gefürchteten linken Fuß war sie jahrelang die kreative Schaltzentrale der deutschen Nationalmannschaft. Auch auf Vereinsebene liest sich ihre Vita wie das "Who is Who" des europäischen Spitzenfußballs. Däbritz verbindet strategisches Geschick mit offensiver Torgefahr und ist eine Leaderin, die stets das Team in den Vordergrund stellt.
1 Frohms - 2 Hagel, 3 Hendrich, 5 Hegering, 6 Oberdorf, 7 Schüller, 9 Huth, 11 Popp (C), 13 Däbritz, 19 Bühl, 22 Brand.
Auf der großen Bühne: Die Vereinskarriere
Däbritz startete ihre Profikarriere 2012 beim SC Freiburg, bevor sie 2015 zum FC Bayern München wechselte und dort direkt in ihrer ersten Saison die Deutsche Meisterschaft feierte. Nach vier erfolgreichen Jahren zog es sie 2019 ins Ausland. In Frankreich prägte sie zunächst das Spiel von Paris Saint-Germain, wo sie 2021 sensationell die französische Meisterschaft gewann.
2022 folgte der Wechsel zum Branchenprimus Olympique Lyon. Dort räumte sie in drei Jahren mächtig ab: dreimal in Folge französische Meisterin, dazu Pokalsiegerin und Supercup-Gewinnerin. Im Sommer 2025 schlug sie schließlich ein neues Kapitel auf und unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei den "Königlichen" von Real Madrid, wo sie im Mittelfeld an der Seite von internationalen Top-Stars aufläuft und ihre immense Erfahrung einbringt.
Eine Ära im DFB-Trikot: Die Nationalmannschaft
Von 2013 bis zu ihrem Rücktritt im Oktober 2025 war Däbritz eine feste Größe im DFB-Team. Sie absolvierte insgesamt 111 Länderspiele und erzielte dabei 18 Tore. Ihr Debüt gab sie als 18-Jährige, und schon kurz darauf feierte sie ihren ersten großen Titel. Als erfahrene Führungsspielerin ging sie später stets voran – egal ob in vollen Stadien oder in schwierigen Umbruchphasen der Mannschaft. Nach der Europameisterschaft 2025 beendete sie ihre internationale Karriere, um sich voll auf ihre Vereinsaufgaben in Madrid zu konzentrieren.
Glanzlichter bei EM- und WM-Turnieren
Däbritz hat an insgesamt vier Europameisterschaften und drei Weltmeisterschaften teilgenommen. Ihre absoluten Turnier-Highlights:
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EM 2013 in Schweden: Als jüngste Spielerin im Kader krönte sie sich direkt bei ihrem ersten großen Turnier zur Europameisterin.
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Olympia 2016 in Rio: Ein absoluter Karriere-Höhepunkt. Däbritz war mit drei Turniertoren maßgeblich am Gewinn der Goldmedaille beteiligt.
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EM 2022 in England: Sie war eine Schlüsselspielerin auf dem Weg ins Finale von Wembley, wo sich Deutschland nur knapp den Engländerinnen geschlagen geben musste.
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EM 2025 in der Schweiz: Ihr letztes großes Turnier. Däbritz führte das Team bis ins Halbfinale. Ihre Länderspielkarriere endete dort nach einer dramatischen 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen Spanien.
Wissenswertes abseits des Platzes
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Vorbildfunktion: Nach ihrem Rücktritt aus dem DFB-Team wurde sie von der sportlichen Leitung explizit für ihre Bodenständigkeit und ihren Charakter gelobt. Däbritz gilt als absolutes Vorbild für junge Nachwuchsspielerinnen, weil sie persönliche Egos immer dem Teamerfolg unterordnete.
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Internationale Routine: Durch ihre Stationen in München, Paris, Lyon und Madrid hat sich Däbritz ein enormes internationales Netzwerk aufgebaut. Sie gilt als extrem anpassungsfähig und integrationsstark in multikulturellen Kabinen.


