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Real Madrid hat mit einem 150-Millionen-Euro-Angebot für Julián Álvarez bei Atlético Madrid einen Rückschlag kassiert. Der Stadtrivale lehnte ab und verwies auf die Ausstiegsklausel des Argentinier, die bei 500 Millionen Euro liegt.

Atlético lehnt Real-Offerte ab
Die Königlichen teilten mit, dass Atlético für das Angebot zunächst dankte, es letztlich aber nicht annahm. Álvarez, der auch beim FC Barcelona auf dem Zettel steht, ist noch bis Sommer 2030 an Atlético gebunden. In der vergangenen Saison kam der Weltmeister von Katar in 49 Partien auf 20 Tore und neun Vorlagen.
Spott aus dem Stadtteil
Atlético reagierte auf den Vorstoß mit deutlichem Spott. „Da wir nun ein gutes Verhältnis zu eurem neuen Präsidenten haben, hört doch bitte auf, Spieler aus unserer Akademie zu stehlen. Vielen Dank“, schrieben die Colchoneros bei X. Damit spielten sie auf Florentino Perez an, der als wiedergewählter Real-Präsident immer wieder erklärt hatte, ein Angebot über 150 Millionen Euro für einen Stammspieler eines Champions-League-Klubs abgeben zu wollen.
Olise galt zwischenzeitlich als Kandidat
Medienberichten zufolge sollte es sich dabei um Bayern-Star Michael Olise handeln, obwohl Perez das zuvor ausgeschlossen hatte. Nun erwies sich jedoch nicht Olise, sondern Álvarez als Ziel der groß angekündigten Offerte.