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Panama und England treffen am Samstag, 27. Juni 2026, um 23:00 Uhr zum letzten Gruppenspiel der WM 2026 in der WM-Gruppe L aufeinander. Für beide Nationen ist es die letzte Gelegenheit, die Weichen für das Weiterkommen in die K.o.-Runde zu stellen. Panama kommt nach einem 0:1 gegen Kroatien, England nach einem 0:0 gegen Ghana in die Partie.

Spannend ist vor allem die Personalfrage: Welche Aufstellungen wählen die beiden Auswahlteams für dieses richtungsweisende Duell? Wir blicken auf die erwarteten Startelfen von Panama und England und ordnen die Ausgangslage ein.

Offizielle Aufstellungen im Überblick
Panama: Mosquera – Escobar, José Cordoba, Andrade – Murillo, Harvey, Barcenas, Gutierrez – Martinez, José Luis Rodriguez – Tomas Rodriguez. – Trainer: Christiansen
England: Pickford – Quansah, Konsa, Guehi, O’Reilly – Rogers, Anderson – Saka, Bellingham, Rashford – Kane. – Trainer: Tuchel

Die voraussichtlichen Aufstellungen von Panama und England
Für Panama wird folgende Startelf erwartet:
- Tor: Mosquera
- Abwehr: Murillo, Ramos, Córdoba, Andrade, Blackman
- Mittelfeld: Martínez, Bárcenas, Harvey, Rodríguez
- Angriff: Fajardo
England dürfte mit dieser Formation beginnen:
- Tor: Pickford
- Abwehr: James, Konsa, Stones, O’Reilly
- Mittelfeld: Anderson, Rice
- Offensives Mittelfeld: Madueke, Bellingham, Gordon
- Sturm: Kane
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Panama mit defensivem Plan und ohne Ausfälle
Bei Panama zeigt die Formkurve zuletzt deutlich nach unten. Aus den vergangenen fünf Begegnungen sprang nur ein Sieg heraus, ein 4:2 gegen die Dominikanische Republik. Bei der Weltmeisterschaft blieb das Team von Thomas Christiansen Tarín bisher sogar ohne eigenen Treffer und kassierte zwei Niederlagen, erst ein 0:1 gegen Ghana, dann das 0:1 gegen Kroatien. Auch defensiv offenbarten sich zuletzt klare Schwächen, denn in den letzten fünf Spielen schlug es insgesamt elfmal im eigenen Tor ein. Die 2:6-Niederlage gegen Brasilien im Vorfeld des Turniers passt ins Bild.
Personalprobleme gibt es vor diesem Endspiel keine. Panama kann ohne Sperren und ohne Verletzte antreten. Erwartet wird eine vorsichtige 5-4-1-Ordnung, mit der die Mannschaft den englischen Angriff möglichst lange kontrollieren will. Dabei rücken vor allem Torhüter Orlando Mosquera sowie die Abwehrspieler Amir Murillo und José Córdoba in den Mittelpunkt.
England setzt auf Kane, Bellingham und Stabilität
England reist mit ordentlichem Rückenwind an. Die Three Lions sind seit vier Partien ungeschlagen, drei davon wurden gewonnen. Dazu zählt auch der starke 4:2-Auftaktsieg bei dieser WM gegen Kroatien. Das 0:0 gegen Ghana bremste den Lauf zuletzt etwas, dennoch spricht die Bilanz weiter für die Engländer. In den vergangenen fünf Spielen erzielte das Team von Thomas Tuchel acht Tore und kassierte nur drei Gegentreffer, außerdem stand gleich dreimal die Null.
Auch bei England gibt es keine personellen Sorgen. Alle Akteure sind fit und einsatzbereit. Tuchel dürfte deshalb erneut auf das bewährte 4-2-3-1 setzen, das der Mannschaft sowohl offensive Variabilität als auch defensive Stabilität gibt. Besonders im Blick stehen Kapitän Harry Kane im Sturm, Jude Bellingham als Taktgeber im offensiven Mittelfeld und Declan Rice als Absicherung davor.