MagentaTV WM Video: Ralf Rangnick hadert mit dem VAR – „Da wäre mehr drin gewesen“

Österreich hat sich beim 0:2 gegen Weltmeister Argentinien teuer verkauft, am Ende aber mit leeren Händen dagestanden. Im MagentaTV-Interview zeigte sich Teamchef Ralf Rangnick stolz auf den Auftritt seiner Mannschaft, kritisierte aber den Videoschiedsrichter deutlich. Alle Spiele der WM 2026 laufen live bei MagentaTV, die Übertragungsdetails findest du in unserer Übersicht zum Spiel Argentinien gegen Österreich.

Ralf Rangnick im MagentaTV-Interview nach Österreichs 0:2 gegen Argentinien bei der WM 2026
Ralf Rangnick im MagentaTV-Interview nach dem 0:2 gegen Argentinien (Screenshot: MagentaTV)

Die wichtigsten Aussagen von Ralf Rangnick

Rangnick über das Spiel: „Da wäre mehr drin gewesen. Insgesamt war der Auftritt so, wie wir uns das eigentlich vorgenommen hatten: mutig, couragiert. Am Schluss hat alles auf ein 1:0 hingedeutet. Das zweite Tor war schon extrem ärgerlich, auch die Art und Weise, wie wir dazu beigetragen haben, dass es zu diesem Konter kam.“

Rangnick über den Videobeweis: „Ärgerlich, dass der VAR nicht den Mut hatte, wie beim Elfmeter seinem Schiedsrichter zu sagen: Geh mal raus und schau dir die Entstehung beim 1:0 an. Klares Foul an Xaver Schlager. Aber er hat leider nicht den Mut gehabt, das dem Schiedsrichter zu sagen. Wir hätten mehr als ein 2:0 verdient gehabt. Mit dem 1:0 hätten wir besser leben können.“

Das Interview im Transkript

Hinweis: Das folgende Transkript ist eine automatische Verschriftlichung des Videos, leicht geglättet. Quelle: MagentaTV.

Reporter: 2:0 verloren, aber Sie können auf den Auftritt Ihrer Mannschaft ganz schön stolz sein. Hat sich da nicht das Gefühl eingestellt, dass am Ende noch mehr drin war?

Ralf Rangnick: Ja, da wäre mehr drin gewesen. Insgesamt war der Auftritt so, wie wir uns das eigentlich vorgenommen hatten: mutig, couragiert. Wir haben auch immer wieder Phasen mit eigenem Ballbesitz gehabt. Da hätte ich mir in der einen oder anderen Situation noch mehr Mut gewünscht, auch den einen oder anderen Schuss aus der Distanz, der in der ersten Halbzeit möglich gewesen wäre. Am Schluss hat alles auf ein 1:0 hingedeutet, und das zweite Tor war schon extrem ärgerlich, auch die Art und Weise, wie wir dazu beigetragen haben, dass es zu diesem Konter kam. Wir hatten zweimal die Chance, vor das Tor zu flanken, und haben es nicht getan. Beim dritten Mal, als es besser gewesen wäre, zum Torwart zurückzuspielen oder noch einmal aufzuziehen, haben wir dann den Gegner angeschossen. Ärgerlich. Auch, dass der VAR nicht den Mut hatte, wie beim Elfmeter seinem Schiedsrichter zu sagen: Geh mal raus und schau dir die Entstehung beim 1:0 an. Klares Foul an Xaver Schlager. Aber er hat leider nicht den Mut gehabt, das dem Schiedsrichter zu sagen. Insgesamt war das aber ein guter Auftritt von uns. Wir hätten mehr als ein 2:0 verdient gehabt, mit einem 1:0 hätten wir besser leben können. Im letzten Spiel brauchen wir auf jeden Fall noch einen Punkt.

Reporter: Was haben Sie Ihrer Mannschaft in der Halbzeitpause mit auf den Weg gegeben? Sie sind nach der Pause stärker herausgekommen.

Ralf Rangnick: Im Prinzip genau das, worüber wir gerade gesprochen haben. Speziell auf der rechten Abwehrseite sind wir einen Tick zu früh vorgeschoben. Da wäre es besser gewesen, zu warten, bis Romano Schmid wieder da ist. Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht, und wir hatten einfach mehr Mut, nach vorne zu spielen und selbst zum Abschluss zu kommen. Durch Patrick Wimmer hatten wir die große Chance per Kopf. Setzt er den Ball ein bisschen weiter nach rechts, machen wir den Ausgleich. Aber jetzt gilt der Blick nach vorne, alle Energie und der Fokus auf das Spiel gegen Algerien.