Fußball-Deutschland wartet vor dem dritten Gruppenspiel Ecuador gegen Deutschland auf die Diagnose von Nico Schlotterbeck. Im MagentaTV-„Breakfast Club“ bei MagentaTV diskutierte die Runde, was ein Ausfall des Innenverteidigers für die DFB-Elf bedeuten würde.

Beisenherz: „Es wäre keine absolute Tragödie“
„Das wäre sehr bitter, weil uns dann ein Linksfuß in der Abwehr fehlt“, sagte Micky Beisenherz. „Ich mag die Spieleröffnung von Schlotterbeck, er hat diverse Mats-Hummels-Vibes. Auf der anderen Seite: Antonio Rüdiger spielt bei Real Madrid auf ganz hohem Niveau. Es wäre keine absolute Tragödie.“
Dass Rüdiger im Ernstfall gesetzt wäre, sah auch Kommentatorin Christina Rann so: Der Verteidiger bringe als Kopfballspieler und mit seiner „Aura“ besondere Qualitäten mit. Klar sei aber auch: Schlotterbeck war als Stammspieler eingeplant – ein Ausfall ausgerechnet gegen das kopfballstarke Ecuador „würde echt fehlen“.
Das Interview im Transkript
Hinweis: Die folgende Verschriftlichung wurde automatisch erstellt und nur leicht geglättet. Es können kleinere Ungenauigkeiten enthalten sein. Quelle: MagentaTV.
Micky Beisenherz: Das wäre sehr bitter, weil uns dann ein Linksfuß in der Abwehr fehlt – ein wichtiges Asset. Ich mag auch die Spieleröffnung, er hat ja diverse Mats-Hummels-Vibes, das würde mir sehr fehlen. Toni Rüdiger spielt auf ganz hohem Niveau und ist auch im Mannschaftskreis sehr wohlgelitten. Es wäre keine absolute Tragödie. Aber Schlotterbeck war als Startspieler geplant – wenn der nicht mehr starten kann, ist es nicht das, was geplant war. Das würde echt fehlen gegen Ecuador, gerade die langen Bälle gegen die ecuadorianische Abwehrkette.
Christina Rann: Dass Toni Rüdiger gesetzt ist – ja, schon. Er ist ein guter Kopfballspieler. Antonio Rüdiger bringt für mich vor allem die Aura mit.