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Historischer WM-Coup beim Fußball heute: Elfenbeinküste zieht gegen Curaçao in die K.o.-Runde ein

Die Elfenbeinküste hat sich erstmals für die K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft qualifiziert und dabei Curacaos Traum vom nächsten Kapitel in der Turniergeschichte brutal beendet. Nicolas Pépé traf doppelt, das 2:0 gegen den Außenseiter brachte den Ivorern in Gruppe E Platz zwei hinter dem DFB-Team ein. Für die Elfenbeinküste geht es im Sechzehntelfinale gegen den Zweiten der Gruppe I weiter – den Verlierer des Duells Frankreich gegen Norwegen. Das Spiel findet am 30. Juni 2026, um 19 Uhr MESZ, in Dallas statt.

Curacao – ElfenbeinküsteE
Do 25.06. · 22:00 Uhr · MagentaTV
Nicolas Pépé von der Elfenbeinküste feiert mit seinen Teamkollegen seinen Treffer zum 1:0 im WM-Gruppenspiel der Gruppe E gegen Curaçao. Die Partie fand am 25. Juni 2026 im Philadelphia Stadium statt. Darrian Traynor / Getty Images
Nicolas Pépé von der Elfenbeinküste feiert mit seinen Teamkollegen seinen Treffer zum 1:0 im WM-Gruppenspiel der Gruppe E gegen Curaçao. Die Partie fand am 25. Juni 2026 im Philadelphia Stadium statt. Darrian Traynor / Getty Images
Weltmeisterschaften
25.6.2026
- 22:00
Curaçao
0 2
Elfenbeinküste

 

Pépé bringt die Elfenbeinküste früh auf Kurs

Zum Abschluss der Gruppenphase setzten sich die Ivorer mit 2:0 (1:0) durch und lösten damit nach den gescheiterten Versuchen 2006, 2010 und 2014 endlich das Ticket für die Runde der letzten 16. Dort wartet am Dienstag um 19.00 Uhr MESZ in Dallas entweder Norwegen oder Frankreich.

Die Führung fiel früh und nach einer sehenswerten Vorlage aus der Bundesliga: Leipzigs Yan Diomande legte in der 7. Minute auf, Pépé musste nur noch einschieben. Die Partie blieb insgesamt arm an Höhepunkten, doch der Offensivmann des Abends sorgte nach dem Wechsel erneut für den Unterschied.

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Abschlusstabelle der WM 2026 Gruppe E

#
Team
B
S
U
N
Tore
GT
TD
Pkt.
1
3
2
0
1
10
4
6
6
2
3
2
0
1
4
2
2
6
3
Ecuador
N U S
3
1
1
1
2
2
0
4
4
3
0
1
2
1
9
-8
1

 

Curacao verpasst das historische Wunder

Für Curacao endete damit das Fußball-Märchen, obwohl der kleine Karibikstaat noch mit einem letzten Sprung in die Geschichtsbücher geliebäugelt hatte. Mit nur 160.000 Einwohnern ist das Land das kleinste in der WM-Historie, als am schwächsten platzierte Mannschaft der Weltmeisterschaft hätte der Weltranglisten-81. sogar noch die K.-o.-Runde erreichen können. Am Ende blieb es bei einem Zähler und dem letzten Platz in der Gruppe.

Die Anhänger der Insel hatten sich bereits am frühen Nachmittag an der Marconi Plaza zu einem Fanmarsch versammelt und waren trotz großer Hitze gemeinsam zum Philadelphia Stadium gezogen. Das Team wollte mit dem ersten Treffer bei diesem Turnier gegen Deutschland beim 1:7 und dem ersten Punkt beim 0:0 gegen Ecuador alle Skeptiker widerlegen, wie Verteidiger Roshon van Ejima betonte: Das Team habe „bewiesen“, dass es auf diese Bühne gehöre.

Der Offensivspieler Nicolas Pépé von der Elfenbeinküste jubelt über seinen Treffer zum 1:0 im WM-Gruppenspiel der Gruppe E gegen Curaçao. Die Partie fand am 25. Juni 2026 im Philadelphia Stadium statt. Dan Mullan / Getty Images
Der Offensivspieler Nicolas Pépé von der Elfenbeinküste jubelt über seinen Treffer zum 1:0 im WM-Gruppenspiel der Gruppe E gegen Curaçao. Die Partie fand am 25. Juni 2026 im Philadelphia Stadium statt. Dan Mullan / Getty Images

Ivorer kontrollieren die Partie nach der Pause

Auch sportlich zeigte die sogenannte Blue Wave zunächst noch einige gute Ansätze. Doch der Auftakt misslang komplett: Juri Gaari und Sherel Floranus schossen sich im eigenen Strafraum slapstickartig gegenseitig an, Diomande konnte daraufhin nur noch auf den eingelaufenen Pépé querlegen. Der mit seinem WM-Rekord von 15 Paraden gegen Ecuador zum Nationalhelden gewordene Eloy Room war gegen den ersten Gegentreffer chancenlos.

In der Folge hielt die Elf von Dick Advocaat zwar phasenweise ordentlich mit, zielstrebiger und gefährlicher blieb aber die Elfenbeinküste. Amad Diallo und Franck Kessié behinderten sich bei einer Großchance gegenseitig in der 18. Minute, auf der Gegenseite vergab Kapitän Leandro Bacuna die beste Gelegenheit seines Teams in der 43. Minute.

Nach der Pause übernahm die Elfenbeinküste vor 68.324 Zuschauern zunehmend die Kontrolle, ließ den Ball viel laufen und versuchte, den Gegner müde zu machen. Dann schlug der zweite starke Moment von Pépé zu: Nach einem Traumpass von Ibrahim Sangaré zog er von halbrechts ab und zirkelte den Ball mit links traumhaft ins lange Eck. Danach war der Widerstand von Curacao gebrochen, die Ivorer verwalteten die Führung in der Schlussphase ohne große Mühe.

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