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Der Fußball-Weltverband FIFA hat im vergangenen Jahr deutlich mehr eingenommen als erwartet: Mit Erlösen von 2,31 Milliarden Dollar übertraf die FIFA ihr Budgetziel um neun Prozent. Die gestiegenen Einnahmen führen dazu, dass das Gesamtbudget für den Zyklus 2027–2030 auf 14 Milliarden Dollar erhöht wird. Treiber der Mehreinnahmen war die Klub-WM in den USA, die hohe Ausschüttungen an teilnehmende Klubs ermöglichte. Teile der Erlöse fließen zudem in Solidaritätsprogramme und einen Sicherungstopf zur Absicherung der Klub-WM.

FIFA meldet 2,31 Milliarden Dollar Einnahmen
Die FIFA teilte nach einem Meeting ihres Councils mit, dass die Einnahmen des vergangenen Jahres bei 2,31 Milliarden Dollar lagen und damit das Budgetziel um neun Prozent übertroffen wurden. Diese positive Abweichung wirkt sich unmittelbar auf die Finanzplanung der kommenden Jahre aus. Laut Verband liegen die Konten zum Stichtag bereits deutlich besser als ursprünglich prognostiziert.
Klub-WM in den USA als zentraler Einnahmetreiber
Die FIFA führt die deutliche Steigerung der Einnahmen vor allem auf die Klub-WM in den USA zurück. Das Turnier mit 32 Mannschaften generierte demnach Erlöse von 1,85 Milliarden Euro – sechs Prozent mehr als geplant. Von diesen Mitteln wurden 870 Millionen Euro (eine Milliarde Dollar) direkt an die teilnehmenden Klubs ausgezahlt, wodurch die Veranstaltung zum wichtigsten kurzfristigen Einnahmequelle avancierte.
Höheres Budget für 2027–2030 und Mittelverteilung
Auf Basis der Mehreinnahmen erhöhte die FIFA das Gesamtbudget für den kommenden Zyklus 2027 bis 2030 auf 14 Milliarden Dollar (12,17 Millionen Euro). Das entspricht einer Steigerung um eine Milliarde Dollar (870 Millionen Euro) im Vergleich zum Zyklus 2023–2026. Gleichzeitig plant der Verband, Gelder über ein Solidaritätsprogramm in Höhe von 217,4 Millionen Euro sowie einen Sicherungstopf von 32,2 Millionen Euro zu reinvestieren.
Aktuelle Finanzlage: Reserven, Liquidität und Zielerreichung
Die FIFA berichtet, dass zum 31. Dezember 2025 bereits 93 Prozent der geplanten Einnahmen für den Zyklus 2023–2026 erzielt wurden und man damit „auf Kurs“ sei, das ursprüngliche Einnahmeziel von 13 Milliarden Dollar (11,3 Milliarden Euro) zu übertreffen. Finanztechnisch steht der Verband solide da: Zum genannten Stichtag verfügte die FIFA über Reserven in Höhe von 2,35 Milliarden Dollar sowie über liquide Mittel und Finanzanlagen in Höhe von 6,04 Milliarden Euro.