Fußball heute: Schweinsteiger sorgt bei der WM 2026 für einen TV-Lacher

Bei der Live-Übertragung der ARD von der Fußball-WM 2026 sorgte Bastian Schweinsteiger für einen Moment, der de, Millionenpublikum in Deutschland beinahe egal war. Der Weltmeister ließ sich von einem Song mitreißen und sang vor laufender Kamera lautstark mit. Moderatorin Esther Sedlaczek nahm es mit Humor und kommentierte die Szene sofort.

Houston, Texas, USA, 14. Juni 2026: Bastian Schweinsteiger ist vor dem WM-Spiel der Gruppe E zwischen Deutschland und Curaçao im Houston Stadium als TV-Experte und Kommentator im Einsatz. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Houston, Texas, USA, 14. Juni 2026: Bastian Schweinsteiger ist vor dem WM-Spiel der Gruppe E zwischen Deutschland und Curaçao im Houston Stadium als TV-Experte und Kommentator im Einsatz. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Schweinsteiger verliert sich bei „Live is Life“

Schon vor dem Anpfiff des Gruppenspiels zwischen Kanada und Bosnien-Herzegowina in Toronto wurde es in der ARD-Schalte unterhaltsam. Nach einem Einspieler schwenkte die Regie zurück zu Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger, und viele Zuschauer dürften sich im ersten Moment gefragt haben, was da gerade passiert war. Der frühere Nationalspieler stimmte nämlich hörbar in den Hintergrundsong ein, während auf den Rängen Stimmung gemacht wurde.

Der Titel war kein nordamerikanischer Klassikertitel, sondern „Live is Life“ von der österreichischen Band Opus. Schweinsteiger drehte sich grinsend zur Kamera und war sichtbar bestens gelaunt. Sedlaczek reagierte lachend mit den Worten: „Ich weiß nicht, ob Sie es gehört haben, aber der grölt hier mit, hat einen heiden Spaß.“

Auch in der Pause gibt es Gesprächsstoff

Später lieferten die beiden während der Analyse der ersten Halbzeit den nächsten Lacher. Bosnien-Herzegowina führte durch einen Kopfballtreffer von Jovo Lukic aus der 21. Minute. Sedlaczek erklärte, dass die Körpergröße der Balkan-Fußballer bei diesem Tor eine Rolle gespielt habe. Dabei verhaspelte sie sich kurz und sagte: „Die haben eine absolute Lufteinheit…Einheit…Hoheit.“

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Schweinsteiger musste lachen und entgegnete: „Eine Lufteinheit“. Sedlaczek grinste ebenfalls und stellte sofort richtig: „Eine Lufteinheit. Eine Lufthoheit.“ Anschließend brachte sie die Statistik auf den Punkt und erklärte, dass die Bosnier 72 Prozent der Kopfballduelle gewonnen hätten.

Der deutsche Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger jubelt nach seinem Tor beim Fußballspiel der Gruppe C der EM 2016 zwischen Deutschland und der Ukraine im Stade Pierre Mauroy in Villeneuve-d'Ascq bei Lille am 12. Juni 2016. / AFP PHOTO / MARTIN BUREAU
Der deutsche Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger jubelt nach seinem Tor beim Fußballspiel der Gruppe C der EM 2016 zwischen Deutschland und der Ukraine im Stade Pierre Mauroy in Villeneuve-d’Ascq bei Lille am 12. Juni 2016. / AFP PHOTO / MARTIN BUREAU

Toronto liefert auch musikalisch die nächste Kuriosität

Die Partie selbst blieb nicht die einzige Besonderheit dieses WM-Abends. Bereits nach rund 70 Minuten im Duell der Kanadier mit Bosnien-Herzegowina ging im BMO Field von Toronto plötzlich die Sprinkleranlage an. Damit fügte die Arena der ohnehin kuriosen Fußball-WM 2026 ein weiteres Kapitel hinzu.

Auch die Beschallung im Stadion passte ins Bild. „Live is Life“ lief in Toronto noch einmal, weil der Song offenbar für gute Laune sorgte. Später dröhnte zudem „Hey Baby“ von DJ Ötzi aus den Lautsprechern und gleichzeitig aus tausenden Kehlen. Ob Schweinsteiger auch bei diesem Hit mitgesungen hat, blieb offen.