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Die deutsche Mannschaft lieferte in einem intensiven Spiel gegen einen körperlich robusten Gegner eine gemischte Vorstellung ab. Während einige Akteure mit starken Aktionen glänzten, taten sich andere über weite Strecken schwer. Am Ende ragte vor allem Deniz Undav mit einem Doppelpack heraus, während Felix Nmecha das Mittelfeld mit einem überragenden Auftritt prägte. Deutschland gewinnt mit 2:1 gegen die Elfenbeinküste.

Neuer stabil, Kimmich und Pavlovic unter Druck
Manuel Neuer avancierte mit seinem 21. Einsatz zum WM-Rekordtorhüter. Der 40-Jährige wurde insgesamt wenig geprüft und war beim Gegentor chancenlos. Joshua Kimmich hatte gegen den turbo-dribbelnden Diomande einen äußerst schweren Stand, verhinderte die Hereingabe vor dem 0:1 nicht und lieferte sich auch danach hitzige Duelle mit dem Leipziger. Nach der Pause steigerte er sich jedoch.
Jonathan Tah hielt in der Zentrale zunächst viel weg, doch beim Gegentor war der Abwehrchef in der Mitte nicht präsent genug und hatte zudem mit Kessié Probleme. Nico Schlotterbeck verletzte sich früh, biss aber bis zur Pause auf die Zähne und wirkte dadurch eingeschränkt. Seine gefürchteten Diagonalpässe kamen diesmal nur selten an. Nathaniel Brown räumte vor dem Gegentor zunächst stark ab, hatte dann aber Pech, dass der Ball zu Torschütze Kessié prallte. Seine Seite schloss er insgesamt besser als Kimmich, zudem tauchte er am Ende noch mit einer guten Chance auf.

Aleksandar Pavlovic bekam die Robustheit des Gegners zu spüren und brachte das Zentrum nicht unter Kontrolle. Nach einer Stunde war für ihn Schluss.
Nmecha treibt an, Sané blass, Musiala überzeugt
Felix Nmecha bestätigte seinen starken Eindruck eindrucksvoll. Der Dortmunder präsentierte sich zweikampfstark, passsicher und mit hohem Laufpensum, auch wenn er vor dem Gegentor Kimmich etwas mehr hätte unterstützen können. Den Superpass vor dem 2:1 lieferte er dennoch. Leroy Sané stand besonders im Fokus und erhielt das Vertrauen von Julian Nagelsmann, doch sein Einsatz allein reichte nicht aus, um größeren Einfluss zu entwickeln. Engagement war ihm zwar nicht abzusprechen, am Ende blieb sein Beitrag aber sehr gering.
Jamal Musiala setzte seinen Aufwärtstrend fort. Er setzte immer wieder gute Offensivakzente, kam zu Abschlüssen und hatte dabei auch etwas Pech. Florian Wirtz sorgte zu Beginn mehrfach für Gefahr und löste enge Situationen mit seiner Technik auf, blieb im Abschluss aber zu ungefährlich und verschwand nach der Pause fast komplett aus der Partie. Kai Havertz hatte bereits nach zwölf Sekunden den ersten Torschuss, fand danach jedoch nur schwer ins Spiel und vergab nach einer Kimmich-Ecke eine gute Kopfballmöglichkeit.

Wechsel bringen frische Impulse und Undav entscheidet das Spiel
Nach dem Seitenwechsel kam Antonio Rüdiger für Schlotterbeck und erledigte seine Defensivarbeit solide, ehe er sich vorne noch mit einem wuchtigen Schuss versuchte. Jamie Leweling ersetzte nach einer Stunde Sané und brachte etwas mehr Schwung mit. Nadiem Amiri übernahm vor den Augen seiner Familie für Pavlovic und schlug die Flanke zum Ausgleich präzise auf Undav, ehe er sogar noch die Gelegenheit zum 2:1 bekam.
Deniz Undav bestätigte einmal mehr seinen Ruf als Super-Joker. Der Stürmer ersetzte Musiala, nutzte seine erste Möglichkeit eiskalt und erzielte auch den Siegtreffer. Eine überragende Leistung. Leon Goretzka kam wie schon gegen Curacao noch zu einigen Minuten Einsatzzeit, blieb aber ohne Note.
Manuel Neuer: Der 40-Jährige avancierte mit seinem 21. Einsatz zum WM-Rekordtorhüter. Insgesamt wenig geprüft, beim Gegentor machtlos. Note: 3
Joshua Kimmich: Hatte gegen Turbo-Dribbler Diomande einen ganz schweren Stand. Verhinderte die Hereingabe vor dem 0:1 nicht. Lieferte sich auch danach heiße Duelle mit dem Leipziger. Nach der Pause verbessert. Note: 4
Jonathan Tah: Der Abwehrchef ließ in der Zentrale anfangs nicht viel anbrennen. Beim Gegentor war er aber in der Mitte auch nicht präsent. Hatte mit Kessié seine Probleme. Note: 3,5
Nico Schlotterbeck: Verletzte sich früh, hielt aber bis zur Pause durch. Wirkte dadurch eingeschränkt. Seine gefürchteten Diagonalpässe fanden diesmal nur selten ihr Ziel. Note: 3,5
Nathaniel Brown: Rettete vor dem Gegentor zunächst stark, hatte aber Pech, dass der Ball zu Torschütze Kessié prallte. Bekam seine Seite aber besser dicht als Kimmich. Am Ende mit einer guten Chance. Note: 3
Aleksandar Pavlovic: Tat sich gegen den körperlich sehr robusten Gegner schwer. Bekam das Spiel in der Zentrale nicht in den Griff. Nach einer Stunde ausgewechselt. Note: 4,5
Felix Nmecha: Wieder ein ganz starker Auftritt. Zweikampfstark, passsicher, hohes Laufpensum. Vor dem Gegentor hätte der Dortmunder Kimmich etwas mehr unterstützen können. Gab den Superpass vor dem 2:1. Note: 1,5
Leroy Sané: Steht unter besonderer Beobachtung, Nagelsmann vertraute ihm. Fehlendes Engagement kann man dem ehemaligen Münchner nicht vorwerfen, doch sein Einfluss war äußerst gering. Note: 4,5
Jamal Musiala: Bestätigte seinen Aufwärtstrend. Hatte gute Offensivaktionen und Abschlüsse. Es fehlte auch ein wenig Glück. Note: 2,5
Florian Wirtz: Sorgte anfangs immer wieder für Gefahr und löste auch enge Spielsituationen mit seiner Technik auf. Im Abschluss aber zu harmlos. In der zweiten Halbzeit ohne Wirkung. Note: 3,5
Kai Havertz: Hatte nach zwölf Sekunden den ersten Torschuss, danach einen schweren Stand. Vergab nach Kimmich-Ecke eine gute Kopfballchance. Note: 4
Antonio Rüdiger: Kam nach dem Seitenwechsel für Schlotterbeck. Defensiv solide, versuchte es vorne mit einem Gewaltschuss. Note: 3
Jamie Leweling: Kam nach einer Stunde für Sané. Sorgte für etwas mehr Schwung als sein Vorgänger. Note: 3
Nadiem Amiri: Löste vor den Augen seiner Familie Pavlovic ab. Flankte vor dem Ausgleich präzise auf Undav, hatte sogar noch die Gelegenheit zum 2:1. Note: 2,5
Deniz Undav: Der Super-Joker ersetzte Musiala und schlug wieder zu. Nutzte seine erste Chance eiskalt und machte auch das Siegtor. Überragend. Note: 1
Leon Goretzka: Bekam wie schon gegen Curacao einige Minuten Spielzeit. Ohne Note