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Assan Ouédraogo hat mit viel Humor beschrieben, wie er von Bundestrainer Julian Nagelsmann über seine WM-Nachnominierung informiert wurde. Der Leipziger lag im Marbella-Urlaub auf der Liege, als der Anruf kam und aus völliger Entspannung binnen Sekunden pure Euphorie wurde. „Ich lag auf der Liege und war unfassbar am Chillen. Dann kam der Anruf und ich war von null auf 180, eine Emotionsexplosion“, sagte der 20-Jährige.

Anruf im Urlaub sorgt für Gänsehaut
Nach dem Gespräch mit dem DFB-Chefcoach rannte Ouédraogo „um die Ecke“, damit ihn niemand höre. Nagelsmann wollte sich offenbar noch nicht sofort verabschieden und fragte den Mittelfeldspieler sogar noch: „Er mich noch gefragt, ob ich betrunken bin“. Ouédraogo stellte klar: „Ich trinke aber so oder so nicht und habe direkt gesagt: Passt alles.“
Familienanruf klappt nicht sofort
Direkt danach wollte der 20-Jährige seine Eltern über die Nachricht informieren, doch die beiden gingen nicht ans Telefon. Die erste Person, die er erreichte, war seine große Schwester, die ihm zunächst allerdings nicht glaubte. Für Ouédraogo bedeutete die Nachnominierung das kurzfristige Ende des Urlaubs, denn er flog umgehend nach Hause, „um meine Fußballschuhe zu holen. Sonst hatte ich alles parat.“
Erster im WM-Quartier
Der frühere Urlauber traf anschließend als erster Spieler im WM-Quartier in Winston-Salem ein. Dort gab er sich direkt einsatzbereit und betonte: „Ich bin voll im Saft.“ Ouédraogo rückt im DFB-Kader für den verletzten Lennart Karl nach.