Fußball heute live bei DAZN: PSG gegen AS Monaco ist am Freitagabend das Topspiel der Ligue 1 – und für deutsche Fußballfans gibt es dabei einen besonderen Grund hinzuschauen: Paris Brunner trifft mit Monaco auf den französischen Meister und kommt nach seinem Doppelpack gegen Marseille mit ordentlich Rückenwind nach Paris. Das Duell im Parc des Princes gibt es live und kostenlos bei DAZN. Alle Infos zur Übertragung von PSG – Monaco, zu den Aufstellungen und zur Prognose.

PSG – AS Monaco: Die voraussichtlichen Aufstellungen
Paris Saint-Germain empfängt am Freitagabend (Anstoß 21:05 Uhr) den AS Monaco im Parc des Princes zum Topspiel des 3. Spieltags der Ligue 1. Beide Vereine stehen für gegensätzliche Saisonstarts: PSG wartet nach zwei 2:2-Unentschieden gegen Rennes und Lille noch auf den ersten Ligasieg, Monaco grüßt mit zwei Siegen ohne Gegentor (1:0 in Le Havre, 2:0 gegen Marseille) von der Tabellenspitze. Der letzte direkte Vergleich im Parc des Princes endete im März 2026 mit einem 3:1 für die Monegassen – das Ende einer langen PSG-Heimserie.
Paris Saint-Germain (vermutlich 4-3-3): Safonov – Hakimi, Marquinhos, Pacho, Digne (bzw. Zaïre-Emery) – Zaïre-Emery, Vitinha, João Neves – Kvaratskhelia, Dembélé, Doué (bzw. Akliouche)
AS Monaco (vermutlich 4-2-3-1): Hradecky – Vanderson, Sane, Dier, Nazinho – Camara, Zakaria – Idumbo Muzambo, Golovin, Coulibaly – Brunner
Fehlen werden bei PSG Linksverteidiger Nuno Mendes (Sperre, ein Spiel Rest), bei Monaco die Offensivkräfte Folarin Balogun (kurz vor Wechsel), Ansu Fati (Wadenverletzung) sowie die Langzeitverletzten Salisu und Minamino (Kreuzbandrisse). João Neves ist nach überstandener Erkrankung wieder einsatzbereit, Ousmane Dembélé kehrt nach Schonpause in den Kader zurück. Bei Monaco sitzt Mathys Detourbet überraschend nur auf der Bank.
PSG gegen Monaco heute live im TV und Stream
Für Deutschland hat sich die Übertragungslage kurzfristig geklärt: DAZN zeigt die Partie live und kostenlos im Free-TV-Stream auf DAZN.de sowie in der DAZN-App. Eine Abo-Hürde gibt es nicht, lediglich eine Registrierung ist nötig. Kommentator Christoph Stadtler und Experte Alexis Menuge begleiten die Übertragung. Anpfiff im Parc des Princes ist um 21:05 Uhr MESZ, Kommentar und Vorberichte beginnen ca. 20:45 Uhr. In Frankreich überträgt der Pay-TV-Sender Ligue 1+ exklusiv live.
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Monaco holt sich den nächsten Härtetest im Parc des Princes
Für den AS Monaco ist die Reise nach Paris der nächste Gradmesser nach dem perfekten Start. Zwei Siege, null Gegentore, sechs Punkte – die Monegassen sind das einzige Team der Liga mit weißer Weste. Trainer Adi Hütter hat die Defensive um Torhüter Lukas Hradecky, die Innenverteidiger Chrislain Sane und Eric Dier sowie die Außenverteidiger Vanderson und Nazinho stabilisiert.
Dazu kommt ein Offensivspiel, das auch ohne die abgewanderten Stars Balogun und Ben Yedder funktioniert. Paris Brunner traf gegen Marseille doppelt und steht damit vor seinem nächsten großen Härtetest. Maghnes Akliouche kehrt zudem an seine alte Wirkungsstätte zurück (23 Tore, 28 Vorlagen in 139 Spielen für Monaco). Der 22-Jährige kennt den Parc des Princes, kennt die Räume – und hat persönliche Motivation.

PSG startet spät in die Ligasaison – und sucht den Rhythmus
Zwei Unentschieden, zwei späte Tore, zwei Punkte: PSG hat den Saisonauftakt verpennt. 71,1 Prozent Ballbesitz (Ligahöchstwert) stehen erst zwei Treffern gegenüber, beide fielen erst nach der 70. Minute. Gegen Rennes rettete Marquinhos in der Nachspielzeit, gegen Lille war es Vitinha.
Die Dominanz ist da, die Abschlusssicherheit nicht. Luis Enrique muss ohne Nuno Mendes auskommen, stellt die linke Seite mit Lucas Digne oder Warren Zaïre-Emery um. Ousmane Dembélé soll nach Pause für Tempo sorgen, Khvicha Kvaratskhelia für Kreativität aus dem Halbraum. João Neves kehrt ins Mittelfeldzentrum zurück, Fabian Ruiz rückt auf die Bank. Der spanische Trainer verlangt Geduld – aber die Uhr tickt.
Dembélé vor dem Comeback – Safonov im Tor
Bei Paris steht Ousmane Dembélé vor dem Comeback in der Startelf nach seiner Schonpause. Im Tor wird Matvey Safonov das Vertrauen erhalten – Gianluigi Donnarumma ist nach seinem Wechsel nicht mehr im Kader. Safonov überzeugte in den ersten beiden Ligaspielen mit ruhigem Aufbauspiel, muss sich aber bei Flanken und Standards beweisen.
Die Defensive um Marquinhos und Willian Pacho wirkt eingespielt, die Außenbahnen mit Achraf Hakimi und dem linksverteidigenden Zaïre-Emery (oder Digne) bieten offensive Optionen.
Monaco hat PSG in der Vorsaison zweimal geschlagen – und will nachlegen
Die Bilanz der letzten Saison spricht für die Monegassen: 1:0 im Stade Louis II, 3:1 im Parc des Princes. Zwei Siege, vier Tore, null Punkte für Paris. Es war das erste Mal seit 2020, dass Monaco in Paris gewann – und das erste Mal seit Jahren, dass PSG zu Hause zweimal in einer Saison gegen denselben Gegner verlor.
Die letzte Dreier-Serie der Monegassen gegen PSG liegt Jahrzehnte zurück. Doch die Ausgangslage hat sich gewandelt: Monaco verlor seinen Topscorer Balogun, PSG seinen Torwart Donnarumma und Flügelstürmer Barcola (Wechsel nach Liverpool). Die Karten werden neu gemischt – aber das psychologische Momentum liegt bei den Gästen.
Die Prognose vor dem Spiel
PSG ist zu Hause favorisiert, die Quote liegt bei ca. 1,65. Doch die Formkurve, die defensive Stabilität Monacos (einziges Team ohne Gegentor) und die historischen Duelle der Vorsaison sprechen für ein enges Spiel. Monaco spielt mutig, kontert schnell über Vanderson und Akliouche, stellt mit Zakaria und Camara ein physisches Mittelfeldzentrum.
PSG braucht Zeit, um sein Positionsspiel aufzuziehen – und zeigte sich in den ersten Partien anfällig für späte Gegentore. Die wahrscheinlichste Ausgangslage: ein torreiches Unentschieden (2:2) oder ein knapper Sieg einer Seite.
Die Wertung: Beide Teams treffen (Quote ca. 1,55), Über 2,5 Tore (ca. 1,80). Wer auf Sieg tippt, tut dies mit Risiko – PSG hat die individuelle Klasse, Monaco die taktische Reife.
PSG will ohne Umweg in die Erfolgsspur – Monaco will oben bleiben
Für Paris geht es um mehr als drei Punkte: Es geht um Rhythmus, um das erste Erfolgserlebnis, um das Signal an die Konkurrenz. Ein drittes Remis würde den Druck auf Luis Enrique erhöhen und die Diskussion um die Kaderzusammenstellung (Abgang Barcola, kein neuer Neuner) anheizen.
Monaco dagegen kann frei aufspielen: Sechs Punkte sind Bonus, der Tabellenplatz bringt Momentum. Ein Punkt im Parc des Princes wäre für Hütter ein starkes Zeichen, drei Punkte ein Statement.
Das Duell verspricht Tempo, Technik und taktische Finessen – genau das, wofür die Ligue 1 steht. Anpfiff: Freitag, 21:05 Uhr, live und kostenlos auf DAZN.