Gregor Kobel hat sich in die Personaldebatte um Said El Mala eingeschaltet und dem Shootingstar von Bundesliga-Konkurrent 1. FC Köln ein offenes Empfehlungsschreiben ausgestellt. Der BVB-Schlussmann würde einen Wechsel des 19-Jährigen nach Dortmund ausdrücklich begrüßen. Der Poker um den Offensivspieler zieht sich derweil bereits seit Wochen hin.

Kobel schwärmt von El Malas Fähigkeiten
Im Gespräch mit Sky ließ der Schweizer Nationaltorhüter keinen Zweifel an seiner Meinung zu dem Kölner Flügelflitzer aufkommen. „Er hat Speed, hat einen guten Abschluss, ist gut im Eins-gegen-Eins“, zählte Kobel die Stärken des Angreifers auf und ergänzte: „Das sind alles Qualitäten, die ich sehr gerne im Team habe.“ Ein deutlicheres Signal aus der Dortmunder Kabine hätte es kaum geben können.
Zähes Transferpoker um millionenschwere Ablöse
Zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln herrscht schon seit geraumer Zeit Funkstille bei der entscheidenden Frage der Ablösesumme. Berichten zufolge bereitet der BVB nun ein Angebot über 50 Millionen Euro zuzüglich möglicher Bonuszahlungen vor. Genau diese Summe hatte der FC zuletzt als Untergrenze definiert und mehrere niedrigere Offerten der Schwarz-Gelben bereits zurückgewiesen. Erschwerend für Dortmund kommt hinzu, dass El Mala erst im Juli 2025 seinen Vertrag am Rheinenergiestadion bis zum 30. Juni 2030 verlängert hat, und das ganz ohne Ausstiegsklausel. Der Effzeh sitzt damit am längeren Hebel und kann die Verhandlungen theoretisch in aller Ruhe führen.
Vom Senkrechtstarter zum Wunschspieler der Bundesliga
Dass sich mehrere Klubs für El Mala interessieren, verwundert angesichts seiner ersten Bundesliga-Saison nicht. Der Flügelspieler schlug in Köln von Beginn an ein und steuerte in seiner Premierenspielzeit 13 Tore sowie fünf Vorlagen bei. Den Sprung in den WM-Kader der Nationalmannschaft verpasste er dabei nur knapp, was seinen rasanten Aufstieg nur unterstreicht. In Dortmund könnte der Youngster künftig gemeinsam mit Neuzugang Konstantinos Karetsas für frischen Schwung in der Offensive sorgen. Über den Griechen, der bereits im Kader steht, äußerte sich Kobel ebenfalls positiv: Man sehe „recht schnell, dass er ein extrem geiler Kicker ist und dass er wirklich enorme Qualitäten am Ball hat“. Von den Fähigkeiten El Malas zeigte sich der Keeper ohnehin schon überzeugt.