Der VfL Wolfsburg ist mit einem Remis in die Zweitliga-Saison gestartet. Gegen den 1. FC Kaiserslautern kam der Bundesliga–Absteiger trotz sechs neuer Startelf-Spieler nicht über ein 0:0 hinaus. Trainer-Neuling Tobias Strobl sprach von „gemischten Gefühlen“ nach dem ersten Rückschlag auf dem Weg zurück ins Oberhaus.

Strobls Debüt endet ohne Torerfolg
Vor heimischem Publikum verpasste die Elf aus Niedersachsen den erhofften Auftaktsieg gegen die Pfälzer. Mit dem Punktgewinn dürfte in Wolfsburg angesichts der klaren Zielsetzung Wiederaufstieg dennoch keine Zufriedenheit aufkommen. Strobl, der sein erstes Pflichtspiel als Chefcoach der Wölfe leitete, zog nach der Partie ein nüchternes Fazit am Sky-Mikrofon: „Es waren gute, aber auch nicht so gute Phasen dabei. Es ist ein gemischtes Gefühl.“
Der Übungsleiter vertraute gleich sechs Neuzugängen von Beginn an. Rekordeinkauf Fabian Reese lief über die linke Angriffsseite auf, während Robert Glatzel als alleinige Spitze fungierte. Die Umbaumaßnahmen im Kader spiegelten sich auch im Personal auf dem Rasen wider, ein eingespieltes Ensemble präsentierten die Gastgeber jedoch noch nicht.
Kaiserslautern mit Anfangsdrang, Wahl scheitert am Aluminium
Die Gäste aus der Pfalz ließen sich von der Kulisse nicht einschüchtern und erspielten sich früh Zählbares. Bereits in der siebten Minute hätte Naatan Skyttä die Führung für den FCK markieren können, vergab die Möglichkeit aber. Es entwickelte sich in der Folge ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten.
Je länger die erste Hälfte dauerte, desto mehr erhöhte Wolfsburg den Druck auf das Kaiserslauterer Gehäuse. Der bitterste Moment für die Wölfe ereignete sich kurz vor der Halbzeitpause: Hauke Wahl zog per Volley ab und traf nur den Außenpfosten (41.). So ging es torlos in die Kabinen.
Zielinski hält Wolfsburg im zweiten Durchgang schadlos
Auch nach dem Wiederanpfiff blieb Kaiserslautern die mutigere Mannschaft und suchte immer wieder Lücken in der Wolfsburger Defensive, die sich phasenweise anfällig zeigte. In der 56. Minute war es Schlussmann Jakub Zielinski, der mit einer starken Parade gegen Skyttä den Rückstand verhinderte.
Wolfsburg übernahm zwar in der Folge mehr Ballbesitz, doch im letzten Drittel fehlten die zündenden Ideen, um die kompakte Ordnung der Gäste zu knacken. Gefährlicher blieben stattdessen weiterhin die Lauterer: Einen Abschluss von Ibrahim Kanaté entschärfte der erst 18-jährige Zielinski in der 70. Minute erneut mit einer sehenswerten Reaktion und bewahrte sein Team so vor dem Rückstand.
+++ 🔴 Ein Abo statt Senderchaos: 📺 Joyn+ bündelt über 100 TV-Sender im Livestream, in HD, mit deutlich weniger Werbung und Restart-Funktion für jedes Spiel. Neukunden testen kostenlos ➡️ 🔴 +++