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Fußball WM heute: Mit welchen Aufstellungen gehen Frankreich und England ins Spiel um Platz 3? Angepfiffen wird am Samstag, dem 18. Juli 2026, um 23:00 Uhr MESZ (17:00 Uhr Ortszeit) im Hard Rock Stadium von Miami, zu sehen ist das kleine Finale exklusiv bei MagentaTV. Die Besonderheit an diesem Spiel: Beide Trainer rotieren kräftig. Die FIFA rechnet bei Frankreich mit gleich mehreren Wechseln, bei England sogar mit einem neuen Torwart. Hier kommen die voraussichtlichen Aufstellungen, zum Vergleich die Startelfen aus den Halbfinals und der Platz für die offiziellen Aufstellungen, sobald sie da sind.

Die offiziellen Aufstellungen im Spiel um Platz 3
kommen um ca. 22:00 Uhr
Die voraussichtlichen Aufstellungen im Spiel um Platz 3
Frankreich (4-2-3-1): Mike Maignan – Malo Gusto, Maxence Lacroix, Ibrahima Konaté, Theo Hernández – Warren Zaïre-Emery, N’Golo Kanté – Michael Olise, Rayan Cherki, Désiré Doué – Kylian Mbappé
England (4-3-3): Dean Henderson – Trevoh Chalobah, Marc Guéhi, John Stones, Djed Spence – Kobbie Mainoo, Elliot Anderson, Morgan Rogers – Noni Madueke, Harry Kane, Marcus Rashford
(Voraussichtliche Aufstellungen, Quelle: FIFA)
Bei Frankreich bleibt vor allem einer: Kylian Mbappé. Der Kapitän hat mit dem Rennen um den Goldenen Schuh einen handfesten Grund zu spielen, er steht bei acht Turniertoren und damit gleichauf mit Lionel Messi, der erst im Finale kontern kann. Drumherum baut Didier Deschamps in seinem letzten Spiel als Nationaltrainer um: Rayan Cherki, Warren Zaïre-Emery und Désiré Doué rücken in die Startelf, in der Innenverteidigung übernehmen Maxence Lacroix und Ibrahima Konaté, hinten rechts Malo Gusto. Routinier N’Golo Kanté sortiert im Mittelfeld die Ordnung.
England wechselt sogar auf der Torwartposition: Für Jordan Pickford soll Dean Henderson beginnen. Davor bilden Trevoh Chalobah, Marc Guéhi, John Stones und Djed Spence die Viererkette, im Mittelfeld bekommen Kobbie Mainoo und Morgan Rogers neben Elliot Anderson ihre Chance. Vorn führt Kapitän Harry Kane das Sturmtrio an, flankiert von Noni Madueke und Marcus Rashford. Kane und Jude Bellingham stehen bei je sechs Treffern, für die Torjägerkrone bräuchten sie einen Gala-Abend.
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So spielten Frankreich und England im Halbfinale
Zum Vergleich die Elfen, mit denen beide Teams ins Halbfinale gingen: Sie zeigen, wie stark die Trainer für das kleine Finale umbauen. Damals schickten beide ein 4-2-3-1 auf den Platz.
Die Startelf von Frankreich
Frankreich (4-2-3-1) im Halbfinale gegen Spanien: Mike Maignan – Jules Koundé, Dayot Upamecano, William Saliba, Lucas Digne – Aurélien Tchouaméni, Adrien Rabiot – Ousmane Dembélé, Michael Olise, Bradley Barcola – Kylian Mbappé
Beim 0:2 gegen Spanien fand dieses Aufgebot kein Mittel, Frankreich blieb über weite Strecken ohne Torschuss. Didier Deschamps musste sich für seine Taktik viel Kritik anhören, ausgerechnet in seinem vorletzten Spiel als Nationaltrainer. Ob er im Abschiedsspiel auf dieselben Namen setzt, ist offen: Die Belastung nach sieben Spielen ist hoch, und Spieler wie Desiré Doué warten auf ihre Minuten. Sicher ist nur, dass Mbappé im Fernduell um den Goldenen Schuh mit Lionel Messi (beide acht Tore) einen guten Grund hat, zu spielen.
Die Startelf von England
England (4-2-3-1) im Halbfinale gegen Argentinien: Jordan Pickford – Reece James, John Stones, Marc Guéhi, Djed Spence – Declan Rice, Elliot Anderson – Anthony Gordon, Jude Bellingham, Morgan Rogers – Harry Kane
Diese Elf führte durch Anthony Gordon mit 1:0 und stand kurz vor dem ersten WM-Finale seit 60 Jahren, ehe Enzo Fernández und Lautaro Martínez die Partie drehten. Thomas Tuchel steht seitdem in der Kritik, weil er seine Mannschaft nach der Führung tief verteidigen ließ. Für ihn ist Bronze sportlich zweitrangig, für die Stimmung im Mutterland des Fußballs aber nicht: Ein Sieg würde die Debatte um seine Person spürbar entschärfen.

Worauf es bei den Aufstellungen ankommt
Zwei Trainer, zwei völlig unterschiedliche Vorzeichen: Für Didier Deschamps ist Miami nach 14 Jahren das letzte Spiel als Frankreichs Nationaltrainer, Zinédine Zidane soll übernehmen und ist sich laut französischen Medienberichten mündlich längst mit dem Verband einig. „Es geht um den dritten Platz, und dafür werden wir alles geben“, sagt Deschamps, der die Köpfe seiner Spieler nach dem Halbfinal-Aus erst einmal aufrichten muss. Am Tag vor dem Abflug nach Miami schauten Profis wie Desiré Doué und Adrien Rabiot noch wehmütig auf den Fernseher, auf dem das zweite Halbfinale lief.
Bei England geht es für Thomas Tuchel um mehr als den Trostpreis. Gary Lineker witzelte nach dem Aus, ob Tuchel „so etwas wie ein deutscher Spion“ sei, Joe Cole forderte grundsätzlich einen englischen Trainer für England, Patrick Vieira hielt dagegen: „Es wäre irre, ihn zu feuern. Das war sein erstes großes Turnier.“ Tuchel selbst will bleiben, sein Vertrag läuft bis nach der Heim-EM 2028. Das Spiel wollten laut ihm „weder die Franzosen noch meine Spieler“, entsprechend dürfte auch er frische Kräfte bringen. Unsere Einschätzung zum Ausgang steht in der Prognose zum Spiel um Platz 3.
Wer überträgt Frankreich gegen England?
Das kleine Finale läuft exklusiv bei MagentaTV und ist nicht im Free-TV zu sehen, ARD und ZDF zeigen es nicht. Die Vorberichte starten um 22:00 Uhr mit Tabea Kemme und Laura Wontorra, Christian Strassburger kommentiert, auf dem Taktik-Kanal TV2 analysieren Alex Klich und Manuel Baum, dazu kommen Jan Henkel und Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich. Dort werden auch die offiziellen Aufstellungen als Erstes zu sehen sein.
Wann werden die offiziellen Aufstellungen veröffentlicht?
Rund eine Stunde vor dem Anpfiff, also gegen 22:00 Uhr MESZ. Sobald sie da sind, stehen sie oben in diesem Artikel im Spielbogen.
In welcher Formation spielen Frankreich und England?
Beide Teams begannen ihr Halbfinale im 4-2-3-1. Im Spiel um Platz 3 ist mit Rotation zu rechnen, an den Grundformationen dürfte sich aber wenig ändern.
Spielt Kylian Mbappé im Spiel um Platz 3?
Offiziell bestätigt ist nichts, er hat aber einen sportlichen Grund: Mbappé steht bei acht Turniertoren und liegt damit im Rennen um den Goldenen Schuh gleichauf mit Lionel Messi, der erst im Finale am Sonntag kontern kann.
Spielt Harry Kane im Spiel um Platz 3?
Auch das ist offen. Kane traf bislang sechsmal, für die Torjägerkrone bräuchte er einen ganz besonderen Abend in Miami.