Der FC Barcelona träumt von mehreren hochkarätigen Zugängen und will die dafür nötige finanzielle Basis offenbar mit einem gewaltigen Vorschuss schaffen. Laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten von Cadena Ser und Marca hat der Klub Bürgschaften über 210 Millionen Euro beantragt, abgesichert durch künftige Einnahmen aus Fernsehrechten.

Auf der Wunschliste der Katalanen stehen unter anderem Julián Álvarez, Joao Cancelo und Karim Adeyemi. Gerade die Umsetzung dieser Personalien würde den Meister aber erneut an die Grenzen seiner wirtschaftlichen Möglichkeiten bringen, denn Barcelona kämpft seit Jahren mit Liquiditätsproblemen und musste deshalb immer wieder kurzfristig Geld beschaffen.
Barcelona sucht Spielraum für große Namen
Das Ziel von Hansi Flick und Präsident Joan Laporta ist dennoch klar. Barcelona will sportlich wieder ganz oben angreifen, auch auf internationaler Bühne. Dafür soll offenbar tiefer in die Finanzkonstruktion gegriffen werden, um neue Transferfenster für zusätzliche Verstärkungen zu öffnen.
Mit Karim Adeyemi ist sich der Klub nach Informationen bereits mündlich einig. Der 24 Jahre alte deutsche Nationalspieler steht bei Borussia Dortmund noch bis 2027 unter Vertrag, doch bei der Ablöse liegen die Vorstellungen beider Vereine weiterhin deutlich auseinander.
Alvarez bleibt ein harter Fall
Auch um Julián Álvarez bemüht sich Barcelona schon seit Wochen intensiv. Der argentinische Weltmeister von 2022 ist 26 Jahre alt, steht bei Atlético Madrid bis 2030 unter Vertrag und soll von seinem Klub nicht abgegeben werden.
Joao Cancelo ist ebenfalls ein Name aus dem engeren Kreis der Katalanen. Der portugiesische Außenverteidiger spielte im vergangenen Halbjahr bereits auf Leihbasis für Barcelona. Sein Stammverein ist inzwischen Al-Hilal aus Saudi-Arabien.
Für die kommende Saison hat Barca zudem bereits eine weitere große Investition getätigt. Anthony Gordon von Newcastle United wurde für rund 80 Millionen Euro verpflichtet, der englische Nationalspieler soll das Team zusätzlich verstärken.