Rudi Völler bleibt DFB-Sportdirektor, obwohl mit Jürgen Klopp der designierte Bundestrainer bereits im Hintergrund plant. Der 66-Jährige hat sich nach einem persönlichen Telefonat mit Klopp für die Fortsetzung entschieden. Klopp wiederum machte nun öffentlich, warum ihm die Zusammenarbeit mit Völler wichtig wäre.

Klopp sucht den direkten Draht
Der frühere Liverpool-Coach schilderte, dass die Lage ungewöhnlich sei, weil noch nichts endgültig entschieden ist. Trotzdem, so Klopp, könnten Gespräche schon jetzt geführt werden, ganz unabhängig davon, wie die Sache am Ende ausgeht. Als er dann gelesen habe, dass diskutiert werde, ob Völler im Ernstfall mit ihm könne, habe er den direkten Kontakt gesucht, um Klarheit zu schaffen.
Im Wortlaut sagte Klopp: „Die Situation ist ja tatsächlich insofern ungewöhnlich, als eben nichts entschieden ist. Aber trotzdem können ein paar Gespräche geführt werden, egal, wie es am Ende ausgeht. Und wenn man dann liest, dass darüber nachgedacht wird, ob Rudi Völler mit mir im Fall des Falles kann, dann fand ich es schon, dass es gut ist, dass wir mal miteinander direkt sprechen und einfach klären: Gut, an mir würde es nicht scheitern.“
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Völler als erfahrener Partner im Verband
Klopp begründete die gewünschte Zusammenarbeit vor allem mit Völlers Profil. Auf der einen Seite stehe dessen enorme Fußball-Erfahrung, auf der anderen seine lange Arbeit im Verband, in dem Klopp selbst keinerlei Praxis vorweisen könne. Der designierte Bundestrainer machte dabei auch deutlich, dass er weder als Nationalspieler noch als Trainer einer Nationalmannschaft Erfahrungen gesammelt habe.
Rudi Völler ist seit Februar 2023 Direktor Profifußball beim DFB. Zuvor war bereits klar, dass der Weltmeister von 1990 im Verband weitermachen will, nun ist seine Rolle auch mit Blick auf Klopp bestätigt. Alle Termine der Nationalelf stehen im DFB-Spielplan 2026.