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Die bestätigte Startelf liegt vor. Wenn Jordanien und Argentinien in der Nacht auf Sonntag um 4.00 Uhr MESZ im Dallas Stadium in Arlington den dritten Spieltag der WM-Gruppe J austragen, schickt Weltmeister Argentinien eine kräftig veränderte Elf aufs Feld, und die größte Personalie ist eine, die fehlt. Lionel Messi steht nicht in der Startformation, sondern beginnt auf der Bank. Das Stadion, sonst die Heimstätte der Dallas Cowboys aus der NFL, sieht eine Mannschaft, die Trainer Lionel Scaloni an diesem dritten Gruppenspieltag durchwechselt.
Die Startelf von Argentinien
Im Tor steht Emiliano Martínez. Davor verteidigen Giuliano Simeone, Nicolás Otamendi, Marcos Senesi und Nicolás Tagliafico. Das Mittelfeld bilden Nico Paz, Leandro Paredes, Exequiel Palacios und Giovani Lo Celso, vorne sollen Julián Álvarez und Lautaro Martínez die Tore machen.
Auffällig ist, wer alles draußen bleibt. Neben Messi sitzen mit Alexis Mac Allister, Enzo Fernández und Rodrigo De Paul gleich mehrere Stammkräfte zunächst nur auf der Bank. Stattdessen bekommen Nico Paz und Giuliano Simeone von Beginn an ihre Bühne. Das ist eine klare Rotationself, mit der Scaloni Belastung verteilt und seinen jungen Spielern Minuten gibt.
Die Startelf von Jordanien
WM-Neuling Jordanien beginnt mit Yazeed Abulaila im Tor. Die Abwehr stellen Abdallah Nasib, Yazan Alarab und Husam Abudahab. Davor sollen Ehsan Haddad, Nizar Al-Rashdan, Noor Alrawabdeh und Mohannad Abutaha für Ordnung sorgen, im Angriff vertrauen die Jordanier auf Ali Azaizeh, Odeh Fakhoury und Ali Olwan. Trainer Jamal Sellami lässt seine Mannschaft kompakt und tief stehen, der Plan gegen einen Gegner dieser Klasse ist Verteidigung und das schnelle Umschalten über Olwan.
Wer fehlt und welche Entscheidungen dahinterstehen
Gesperrte oder kurzfristig verletzte Spieler meldet keine der beiden Mannschaften für dieses Spiel. Die interessanteste Personalie auf argentinischer Seite liegt schon länger zurück. Marcos Senesi war als Nachnominierter für den verletzten Leonardo Balerdi zum Turnier gestoßen und steht nun in der Innenverteidigung. Der Abwehrmann von Bournemouth darf sich neben Otamendi beweisen.
Der eigentliche Aufreger bleibt die Bank. Dass Messi an einem dritten Gruppenspieltag erst einmal Pause bekommt, ist ein Signal, dass Scaloni den Blick bereits auf die K.-o.-Runde richtet und Kräfte schont. Für Jordanien wiederum ist jede Minute gegen den Weltmeister ein Maßstab, an dem sich die junge Fußballnation messen kann.
Das Wetter zum Anpfiff
In Arlington bleibt es auch zur späten Anstoßzeit am Samstagabend heiß. Bei rund 32 Grad, einer gefühlten Temperatur von ebenfalls 32 Grad und 49 Prozent Luftfeuchtigkeit wird das Tempo zur Frage der Kraft, Regen ist bei klarem Himmel nicht zu erwarten, der Wind weht mit gut 21 Kilometern pro Stunde. Für die tief stehenden Jordanier ist die Hitze eher Verbündeter als Gegner, sie zwingt Argentinien zu Geduld.
