Nach dem Sprung in die K.o.-Runde hat Südafrikas Nationaltrainer Hugo Broos deutliche Kritik an der FIFA geäußert. Der Belgier wollte mit „Bafana Bafana“ nach dem 1:0-Erfolg gegen Südkorea am Mittwochabend in Monterrey sofort weiter nach Los Angeles reisen, doch der Verband stoppte den Plan.

Geplatzter Reiseplan nach Los Angeles
Eigentlich sollte das Team schon am Donnerstag in die USA aufbrechen, weil am Sonntag um 12.00 Uhr Ortszeit, also 21.00 Uhr MESZ, in Los Angeles das Sechzehntelfinale gegen Kanada ansteht. Stattdessen mussten die Südafrikaner zunächst in ihr bisheriges Quartier nach Pachuca zurückkehren, das rund 850 Kilometer südlich von Monterrey liegt. Erst am Freitag fliegt die Auswahl in die Gegenrichtung nach Los Angeles, die Reise dauert rund vier Stunden.
Broos rechnet mit der FIFA ab
Broos zeigte dafür keinerlei Verständnis und nahm auch erneut die Sperre für Themba Zwane ins Visier. Der Mittelfeldspieler hatte zum Turnierauftakt gegen Mexiko beim 0:2 eine umstrittene Rote Karte gesehen. Anschließend verhängte die FIFA eine Sperre über drei Spiele, sodass Zwane frühestens bei einem Einzug ins Achtelfinale wieder spielen dürfte. „Die Strafe ist zu hart“, sagte Broos.