Vor dem Beginn der WM 2026 K.o.-Runde bei der laufenden Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada könnte die FIFA noch kurzfristig an einer zentralen Regel für Elfmeterschießen drehen. Der Weltverband will offenbar den Ablauf beim Münzwurf vereinfachen und nur noch einen einzigen Wurf durch den Schiedsrichter zulassen. Die Regelhüter des IFAB müssen dem Vorschlag allerdings noch zustimmen.

Gelingt die Freigabe, soll die Mannschaft, zu deren Gunsten der Münzwurf ausfällt, entscheiden dürfen, ob sie den ersten Strafstoß übernehmen will oder auf welches Tor geschossen wird. Die FIFA erhofft sich eine Verabschiedung noch vor dem Start der K.o.-Phase am kommenden Sonntag.
Geplante Änderung vor der K.o.-Runde
Derzeit sieht das Regelwerk vor, dass der Unparteiische vor einem möglichen Elfmeterschießen zweimal zum Münzwurf greift. Mit dem ersten wird festgelegt, wer den ersten Schuss ausführt, mit dem zweiten, auf welches Tor geschossen wird. Genau diese doppelte Prozedur möchte die FIFA nun offenbar streichen.
PSG hatte im Finale den Vorteil
Im Champions-League-Finale war Paris Saint-Germain von diesem Ablauf bereits direkt begünstigt. Das französische Team gewann beide Münzwürfe gegen den FC Arsenal und verschaffte sich damit einen Vorteil im Elfmeterschießen.