Lennart Karl muss die WM 2026 aus der Ferne verfolgen. Der 18-Jährige zog sich im Abschlusstraining vor dem Duell gegen die USA einen Muskelbündelriss zu und reiste deshalb vorzeitig aus Chicago zurück nach München. Statt auf dem Platz sitzt der DFB-Nationalspieler nun vor dem Fernseher und drückt seinen Kollegen gegen Curaçao die Daumen.

Schock im Training, Aus für das Turnier
Für Karl ist das Aus besonders bitter, weil er sich zuletzt in starker Verfassung präsentierte und plötzlich als ernsthafter Kandidat für die Startelf galt. Im Torschuss passierte die Verletzung, wie er selbst erklärte. „Ich werde natürlich mitfiebern und der Mannschaft die Daumen drücken. Ich bin fest davon überzeugt, dass das Team alles reinhauen und eine gute WM spielen wird!“, sagte Karl zu BILD.
Der Offensivspieler, der bislang drei Länderspiele absolviert hat, hatte nach seinem DFB-Debüt im März 2026 den Sprung ins WM-Aufgebot geschafft. Der Traum von einem Turnier auf der größten Bühne platzte nun jedoch durch die Blessur.
„Es war schon ein Schock“
Karl schilderte, wie schnell sich die Situation änderte: „Es ist beim Torschuss passiert, ich habe es sofort gespürt. Das war schon ein Schock für mich, da ich mir so viel vorgenommen habe und auch in guter Verfassung war.“ Auch den nächsten Schritt kennt der 18-Jährige bereits. Diese Woche bleibt er noch in München zur Erstbehandlung, anschließend erhält er erst einmal Urlaub.
Besonders schmerzhaft ist für ihn, dass er die WM nur noch am Bildschirm verfolgen kann. „Die WM zu spielen, wäre ein absoluter Traum von mir gewesen. Leider kommt nun diese Verletzung dazwischen.“ Statt mit dem Nationalteam auf dem Rasen zu stehen, fiebert Karl nun von zu Hause aus mit, wenn die DFB-Auswahl morgen gegen Curaçao antritt.