David Raum hat seinen Platz in der deutschen Nationalmannschaft offenbar vorerst verloren, doch an Resignation ist bei ihm nicht zu denken. Der Linksverteidiger aus Frankfurt betonte in Winston-Salem am Mittwoch, dass er seine Rolle im WM 2026 Turnier akzeptiert und im Fall eines Einsatzes sofort da sein will.

Raum bleibt geduldig
„So ein Turnier ist lang. Ich akzeptiere meine Rolle – und komme ich rein, gebe ich alles. Selbst, wenn ich am Anfang nicht starte, weiß die Mannschaft, dass sie sich auf mich verlassen kann“, sagte Raum. In der WM-Qualifikation war er noch gesetzt, anschließend bremsten ihn leichte körperliche Probleme aus, die Nathaniel Brown die Chance eröffneten.
Der Frankfurter kam zuletzt gegen Ghana, Finnland und die USA zum Einsatz und wird auch am Sonntag um 19.00 Uhr MESZ gegen Curacao in Houston in der Startelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann erwartet. Im Laufe des Turniers hat sich Brown damit als erste Wahl auf der linken Seite festgesetzt.
Lob für Brown und eigene Fortschritte
Raum äußerte sich zugleich anerkennend über seinen Konkurrenten. „Nene macht es sehr, sehr gut“, lobte er. „Er spielt in Frankfurt sehr offensiv und macht das herausragend. Ich hatte körperliche Probleme, komme aber immer besser in Fahrt. Ich werde immer fitter.“
Am Sonntag wird die Partie gegen Curacao in Houston um 19.00 Uhr MESZ angepfiffen, live zu sehen in der ARD und bei MagentaTV.