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Das Testspiel Saudi-Arabiens gegen Puerto Rico ist wegen extremer Witterung für fast zwei Stunden unterbrochen worden. In der 21. Minute musste die Partie im Q2 Stadium in Austin/Texas gestoppt werden, nachdem ein Gewitter über dem Stadion aufgezogen war. Auch die Zuschauer wurden per Durchsage aufgefordert, Schutz zu suchen.

Gewitter zwingt Teams in die Kabinen
Der saudi-arabische Fußballverband teilte die Unterbrechung zudem über Instagram mit. Dort hieß es: „Das Spiel wurde aufgrund von Wetterwarnungen vorübergehend unterbrochen. Der Schiedsrichter fordert die Spieler beider Nationalmannschaften auf, sich in die Kabinen zu begeben.“ Erst nach der langen Pause konnte die Begegnung fortgesetzt werden.
Wetterrisiko auch bei der WM ein Thema
Die Weltmeisterschaft findet während der Hochphase der Gewittersaison an mehreren Austragungsorten statt, darunter auch im texanischen Houston. Im Houston Stadium werden sieben Partien ausgetragen, darunter das Auftaktspiel der deutschen Auswahl am kommenden Sonntag gegen Curacao. Das Stadion verfügt über ein verschließbares Dach, das die Auswirkungen des Wetters abmildern kann.
Für den Turnierbetrieb gelten klare Sicherheitsregeln. Wird im Umkreis von acht Meilen um ein WM-Stadion ein Blitzeinschlag registriert, muss die Partie unterbrochen werden. Danach läuft ein verpflichtender Countdown von 30 Minuten an. Kommt es in diesem Radius erneut zu einem Blitz, wird die Uhr wieder auf 30 Minuten zurückgesetzt.
Schon bei der Klub-WM mit langen Pausen
Ähnliche Verzögerungen hatte es in den USA bereits bei der Klub-WM im Vorjahr gegeben. Auch dort kam es wegen mehrerer Blitzeinschläge zu langen Unterbrechungen. Danach wurde das Spiel fortgesetzt, Saudi-Arabien setzte sich schließlich mit 3:0 durch.