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Ralf Rangnick muss kurz vor der WM einen empfindlichen Ausfall verkraften: Christoph Baumgartner fehlt Österreich bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli verletzt. Der 26 Jahre alte Offensivspieler von RB Leipzig hat sich beim Aufwärmen vor der Generalprobe gegen Tunesien, die Österreich mit 1:0 gewann, eine Muskelverletzung im rechten Oberschenkel zugezogen.

MRT bestätigt Ausfall für das Turnier
Am Dienstag brachte die Untersuchung per MRT dann Gewissheit. Der Verband teilte mit, dass sich gezeigt habe, „dass ein Einsatz bei der Weltmeisterschaft nicht möglich ist“. Für das ÖFB-Team ist das ein harter Verlust, denn Baumgartner zählt zu den zentralen Figuren im Kader und gilt als Leistungsträger im Offensivspiel.
„Das ist für Christoph und für uns als Team natürlich eine sehr bittere Nachricht. Er ist ein wichtiger Spieler und eine zentrale Persönlichkeit innerhalb unserer Mannschaft. Jetzt gilt unsere volle Unterstützung seiner Genesung“, sagte ÖFB-Coach Rangnick.
Alaba gibt Entwarnung, Nachnominierung offen
Während Baumgartners Turnier-Aus feststeht, gab es bei Kapitän David Alaba am Dienstag positive Signale. Der Abwehrchef, der gegen Tunesien zur Halbzeit ausgewechselt worden war, habe bei der MRT-Untersuchung „keine Muskelverletzung gezeigt“, hieß es vom ÖFB. „Es besteht kein Grund zur Sorge.“ Alaba kann damit planmäßig am Donnerstag mit der Mannschaft nach Los Angeles reisen.
Offen ist weiterhin, ob Baumgartner im Kader ersetzt wird. Über eine Nachnominierung sei noch nicht entschieden worden, dies werde „derzeit intern abgestimmt“.
Großer Bundesliga-Block im ÖFB-Kader
Im 26-köpfigen Aufgebot der Österreicher standen inklusive Baumgartner 14 Profis aus der deutschen Bundesliga. Bei der WM in Gruppe J trifft das ÖFB-Team auf Jordanien, Weltmeister Argentinien und Algerien.