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Am Samstag (Anpfiff 15:30 Uhr) empfängt Bayer 04 Leverkusen den FC Bayern zum 26. Bundesliga-Spieltag in Leverkusen. Die voraussichtlichen Aufstellungen stehen im Fokus: Bayer muss auf Alejandro Grimaldo verzichten, Bayern bringt Sven Ulreich ins Tor, nach der Verletzungen von Neuer und Urbig. Beide Teams treffen mit unterschiedlichen Formkurven aufeinander – die Bayern mit Serie, Leverkusen mit Selbstvertrauen aus der Königsklasse. Wir fassen die Aufstellungen, Verletztenlage und taktische Schlüsselentscheidungen zusammen.

Verletzte und gesperrte Spieler: Diagnose und Ausfallzeiten
Die Ausfallliste beeinflusst beide Aufstellungen deutlich. Bayern reist ohne Manuel Neuer und Hiroki Ito an; beide fehlen weiterhin mit Muskelfaserrissen. Zudem kehrten Alphonso Davies (Zerrung der hinteren Oberschenkelmuskulatur im rechten Bein), Jonas Urbig (Gehirnerschütterung) und Jamal Musiala (Schmerzreaktion am im Sommer verletzten, linken Sprunggelenk) angeschlagen von der Champions-League-Reise zurück und sind fraglich. Bei Leverkusen fehlt Alejandro Grimaldo gesperrt aufgrund einer Gelbsperre. Weitere Langzeitverletzte bei Bayer 04 sind Loïc Badé (Muskelverletzung im Oberschenkel), Arthur (Syndesmoseriss), Lucas Vázquez (Wadenverletzung) sowie Eliesse Ben Seghir (Bänderverletzung im Sprunggelenk). Torwart Mark Flekken ist nach Knieproblemen trotz Rückkehr ins Mannschaftstraining noch kein Thema für Samstag. Positiv für Leverkusen: Nathan Tella meldete sich nach einer Fußverletzung wieder fit.
Aufstellung Bayer 04 Leverkusen gegen FC Bayern
Die erwarteten Startformationen für das Topspiel lauten wie folgt.

Bayer 04 Leverkusen voraussichtliche Aufstellung
Janis Blaswich – Jarell Quansah, Robert Andrich, Edmond Tapsoba — Axel Tape, Exequiel Palacios, Aleix Garcia, Ernest Poku — Martin Terrier, Ibrahim Maza — Christian Michel Kofane.
FC Bayern voraussichtliche Aufstellung
Sven Ulreich – Konrad Laimer, Dayot Upamecano, Min-Jae Kim, Tom Bischof — Joshua Kimmich, Leon Goretzka — Michael Olise, Lennart Karl, Serge Gnabry — Harry Kane
Taktische Schlüssel, Personalentscheidungen und Formkurven
Bayern kommt mit viel Schwung: Seit Anfang Februar gewann der Rekordmeister sieben Pflichtspiele in Serie, zuletzt imponierte das Team auch mit einem 6:1-Sieg in der Champions League gegen Atalanta Bergamo. Dennoch warnt Trainer Vincent Kompany vor Selbstzufriedenheit und fordert, „giftig“ aufzutreten, um in Leverkusen zu bestehen. Leverkusen wiederum tankte Selbstvertrauen durch ein 1:1 gegen Tabellenführer FC Arsenal in der Königsklasse; Coach Kasper Hjulmand lobte die Defensivleistung und fordert nun eine weitere Top-Leistung gegen die Bayern. Taktisch entscheiden die Trainer vor allem über Personal auf den Außenbahnen und im Mittelfeld, wo Ballbesitz, Pressingintensität und Absicherung der Abwehr die Partie bestimmt.
Torhüterfrage bei Bayern
Wegen der Ausfälle stellt Bayern Sven Ulreich zwischen die Pfosten. Sportvorstand Max Eberl bezeichnete Ulreich als „große Persönlichkeit“ und betonte, man habe keine Sekunde gezögert, ihn zu vertrauen. Kompany ergänzte, dass man mit Ulreich schon viele Spiele gewonnen habe und dies auch gegen Leverkusen wieder anstrebe. Die Torhüterentscheidung ist ein direkter Einflussfaktor auf die defensive Stabilität der Münchner und kann den Spielverlauf besonders bei Standardsituationen und Flanken entscheiden.
Bedeutung des Spiels
Für Bayern geht es darum, die Siegesserie auszubauen und Druck in der Tabelle zu halten; für Leverkusen ist die Partie eine Gelegenheit, die schwächere Bundesliga-Phase zu stoppen. Die Rheinländer sammelten aus den jüngsten vier Bundesliga-Partien nur einen Sieg (zwei Remis, eine Niederlage) und liegen als Tabellensechster drei Punkte hinter Rang vier, der zur Teilnahme an der nächsten Champions-League-Saison berechtigen würde. Das Duell hat damit direkte saisonentscheidende Aspekte: Spieltagspunkte, Platzierungskampf und die Frage nach Konstanz in den kommenden Wochen.