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Beim WM-Qualifikationsspiel der DFB-Frauen gegen die norwegischen Frauen-Nationalmannschaft warnte Jule Brand eindringlich vor der früheren Weltfußballerin Ada Hegerberg. Brand bezeichnete Hegerberg als eine „sehr gute Spielerin, die immer gefährlich ist vor dem Tor“ und betonte die Bedeutung enger Bewachung. Bundestrainer Christian Wück sieht Norwegen als den stärksten Gegner in Gruppe A4 und kündigte personelle Anpassungen an. Das Spiel am Samstag (18.00 Uhr/sportstudio.de) wird auch aufgrund des Kunstrasens als kleiner Vorteil für die Gastgeberinnen eingeschätzt.

Warnung vor Ada Hegerberg
Jule Brand machte klar, dass Ada Hegerberg die größte Offensivgefahr Norwegens darstellt. „Sie ist eine sehr gute Spielerin, die immer gefährlich ist vor dem Tor, auch viel arbeitet fürs Team“, sagte Brand über ihre Vereinskollegin bei Olympique Lyon. Deshalb forderte sie: „Es ist wichtig, dass wir eng an ihr dran sind, dass wir sie nicht so viel zum Zug kommen lassen.“ Die Erwähnung der Vereinszugehörigkeit unterstreicht, wie gut die deutsche Mannschaft Hegerbergs Qualitäten kennt.
Kopfballstärke und Flankengefahr als taktische Schwerpunkte
Brand hob zusätzlich Hegerbergs Kopfballstärke hervor und machte die Flanken als eine Schlüsselgefahr aus. „Da müssen wir die Flanken gut abfangen oder verhindern“, mahnte die Offensivspielerin und verwies damit auf defensive Abstimmung und Präsenz im Strafraum. Gleichzeitig verlangt das auch ein konsequentes Verteidigen in Standardsituationen und eine klare Zuordnung bei gegnerischen Flanken.
Wück kündigt Änderungen in der Startelf an
Nach dem 5:0-Auftaktsieg gegen Slowenien stellt Christian Wück seine Mannschaft taktisch neu auf das höhere Kaliber Norwegens ein. „Es ist der Gegner, der uns am meisten fordern wird“, erklärte der Bundestrainer und betonte damit die Bedeutung des Duells für die Gruppe A4. Alle mitgereisten Spielerinnen sind fit, und Wück sagte vor dem Abschlusstraining die „ein oder andere Änderung“ in seiner Startelf zu, während das Team sich an den Kunstrasen gewöhnen muss, den er als „kleinen Vorteil“ für die Gastgeberinnen sieht.
Gruppenkontext: Weg zur WM 2027 in Brasilien
Für die deutsche Auswahl geht es in der Qualifikation vor allem um den Gruppensieg, denn nur so sichert man sich ein direktes Ticket für die WM 2027 in Brasilien. Norwegen war ebenfalls mit einem Sieg in die Gruppe gestartet und gewann in Österreich mit 1:0 (0:0). Die Österreicherinnen, bei denen im April ein Spielerinnen-Doppelpack fiel, sind damit bereits der nächste Prüfstein für die DFB-Frauen in diesem Qualifikationszyklus.