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DFB-Kapitän Joshua Kimmich ist nach dem 3:2-Erfolg im Topspiel bei Borussia Dortmund fest von der Titelverteidigung der Bayern überzeugt. Als Siegtorschütze betonte Kimmich: „Es liegt schon an uns. Das dürfen wir nicht mehr abgeben.“ Mit diesem Sieg vergrößerten die Münchner ihren Vorsprung auf elf Punkte, eine Konstellation, die Kimmich unbeirrt sieht: „Das wird so bleiben.“ Der Erfolg beim Konkurrenzduell setzt ein klares Zeichen im Kampf um den Bundesliga-Titel.

Kimmich betont Anspruch auf den Bundesliga-Titel
DFB-Kapitän Joshua Kimmich stellte nach seinem Entscheidungstor klar, dass Bayern den Titel nicht mehr aus der Hand geben dürfe. Er sprach unmittelbar nach dem 3:2 (0:1) beim Verfolger bei Sky und unterstrich damit die sportliche Zielsetzung der Mannschaft. Kimmich bezog sich auch auf den elf Punkte Vorsprung und zeigte sich überzeugt, dass diese Führung Bestand haben werde. Seine Worte spiegeln den klaren Fokus im Klub auf die erfolgreiche Verteidigung der Meisterschaft wider.
Spielverlauf: Von Rückstand zur Wende
Der Spielverlauf nahm eine deutliche Wendung: Zur Halbzeit lag der Rekordmeister überraschend mit 0:1 zurück, ehe Bayern das Spiel drehte und am Ende mit 3:2 siegte. Die Partie im Topspiel war von intensiven Duellen, umkämpften Zweikämpfen und mehreren Großchancen geprägt, die letztlich den Ausschlag gaben. Dennoch blieb das Match bis zum Schluss eng und bot Werbung für die Liga, wie auch Trainer Vincent Kompany später hervorhob.
Reaktionen: Kompany und Münchner Stimmen
Trainer Vincent Kompany zeigte sich überzeugt vom Gewinn seiner zweiten Meisterschaft im zweiten Jahr als Bayern-Trainer und betonte nach dem Spiel: „Es sind elf Punkte. Aber es geht weiter. Wir wollen mit Vollgas weitergehen.“ Kompany bezeichnete das Topspiel zudem als „gute Werbung für die Bundesliga“. Auch aus den eigenen Reihen betonte Jonathan Tah die Bedeutung des Erfolgs und lobte „die Mentalität und den Mannschaftsgeist“, während die Münchner klar signalisierten, nicht nachlassen zu wollen.
Dortmund nach der Pleite: Verpasste Chance und viel Charakter
Bei Borussia Dortmund überwog die Enttäuschung über die vergebene Chance, näher an den Tabellenführer heranzurücken. Sportdirektor Sebastian Kehl räumte ein, „dass den Bayern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen ist“, und der BVB zeigte sich trotzdem stolz auf die gezeigte Leistung. Abwehrspieler Nico Schlotterbeck sagte: „Es war ein All-in-Spiel für uns. Man kann uns nicht vorwerfen, dass wir zu wenig gemacht haben. Wir haben alles probiert.“ Torhüter Gregor Kobel lobte die „extreme Qualität vor dem Tor“ der Bayern und beschrieb die Niederlage als „unfassbar frustrierend“ und schmerzhaft, weil sein Team den Münchnern lange Zeit Paroli geboten hatte.