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Die UEFA hat den Profi von Benfica nach dem umstrittenen Hinspiel gegen Real Madrid vorläufig für das anstehende Rückspiel gesperrt. Grundlage für die Maßnahme ist ein von der Europäischen Fußball-Union erstellter Zwischenbericht der Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer. Die Sperre gilt unabhängig von möglichen weiteren Entscheidungen nach Abschluss der laufenden Untersuchung.

Vorfall im Hinspiel gegen Real Madrid
Das Hinspiel in Lissabon endete 0:1 für Real Madrid und geriet durch den Vorfall um Prestianni in den Fokus: Demnach soll der Argentinier Real-Star Vinicius Junior nach dessen Tor beleidigt haben. Während des Wortgefechts hielt sich Prestianni das Trikot vor den Mund, Vinicius lief daraufhin gestikulierend auf Schiedsrichter Francois Letexier zu, der die Partie daraufhin unterbrach.
Vorläufige Sperre für Prestianni
Die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA verhängte die temporäre Sperre gegen Gianluca Prestianni für das Rückspiel in den Play-offs der Champions League zwischen Real Madrid und Benfica am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN). Die Maßnahme wurde am Montag ausgesprochen und soll kurzfristig die Wettbewerbsordnung schützen, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind. Die UEFA betont, dass es sich um eine vorläufige Entscheidung auf Basis eines Zwischenberichts handelt.
UEFA-Zwischenbericht als Entscheidungsgrundlage
Nach Angaben der UEFA stützt sich die vorläufige Sperre auf einen internen Zwischenbericht, der den Hergang des Vorfalls im Hinspiel bewertet. Die Entscheidung erfolgte „unbeschadet jeglicher Entscheidung, die die Disziplinargremien der UEFA im Anschluss an den Abschluss der laufenden Untersuchung treffen könnten“, heißt es in der Mitteilung. Die laufenden Ermittlungen sollen nun alle relevanten Stellungnahmen und Beweismittel auswerten.
Verfahren und mögliche weitere Schritte
Die vorläufige Sperre sichert zunächst die Durchführung des Rückspiels und gibt den Disziplinargremien Zeit für eine umfassende Untersuchung. Nach Abschluss der Ermittlung kann die UEFA weitere Sanktionen aussprechen oder das Verfahren anders abschließen; die vorläufige Entscheidung stellt dies nicht in Frage. Benfica und beteiligte Akteure wurden bislang nicht mit zusätzlichen Details aus der UEFA-Mitteilung zitiert.