Der 1. FC Köln verstärkt sein Mittelfeld mit einem waschechten WM-Teilnehmer. Der australische Nationalspieler Paul Okon-Engstler wechselt vom Sydney FC in die Domstadt und unterschreibt bei den Geißböcken einen Vertrag bis 2030.

Wie der Bundesligist am Donnerstag mitteilte, ist der Transfer des 21-Jährigen bereits perfekt. Erst vor wenigen Wochen hatte Okon-Engstler mit den „Socceroos“ bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada auf sich aufmerksam gemacht. Nun blickt der Australier voller Vorfreude auf sein neues Kapitel im deutschen Oberhaus. „Der FC ist ein Klub mit einer Riesengeschichte, das Stadion und die Fans sind beeindruckend“, schwärmte der Neuzugang bereits über seinen künftigen Arbeitgeber.
Kessler lobt Qualität und Einsatzbereitschaft des Neuzugangs
Auch bei den Kölner Verantwortlichen sorgt die Verpflichtung für Genugtuung. FC-Geschäftsführer Thomas Kessler verwies auf die starke Entwicklung des Mittelfeldakteurs, der sich über gute Auftritte für Sydney FC ins australische Nationalteam gespielt und diese Form bei der Weltmeisterschaft bestätigt habe. „Mit seinen guten Leistungen für Sydney FC hat er sich in die australische Nationalmannschaft gespielt und bei der Weltmeisterschaft unter Beweis gestellt, welche Rolle er spielen kann“, so Kessler. Weiter betonte der Geschäftsführer: „Paul bringt gute fußballerische Qualitäten, eine hohe Intensität und die Bereitschaft mit, jeden Tag an sich zu arbeiten.“
Bei der Endrunde in Nord- und Mittelamerika stand Okon-Engstler in allen vier Partien der Australier auf dem Rasen, dreimal davon sogar in der Startelf. Diese Erfahrung auf großer Bühne dürfte dem Rheinländer den Einstieg in die Bundesliga erleichtern.
Zweiter WM-Fahrer nach Mensah
Der Neuzugang ist bereits der zweite Transfer eines aktuellen Weltmeisterschaftsteilnehmers, den der FC in diesem Sommer eingetütet hat. Zuvor hatten die Kölner bereits den Ghanaer Gideon Mensah unter Vertrag genommen. Damit setzt der Traditionsklub gezielt auf international erprobte Akteure, um für die kommende Spielzeit gerüstet zu sein.