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Im zweiten Gruppenspiel der WM 2026 trifft Kolumbien in der Gruppe K auf die DR Kongo, Anpfiff im Estadio Guadalajara in Zapopan bei Guadalajara um 4 Uhr deutscher Zeit in der Nacht zum 24. Juni. Die bestätigte Startelf steht, und sie beantwortet die zwei großen Personalfragen des Abends. Bei Kolumbien beginnt James Rodríguez als Spielgestalter hinter der Spitze, bei der DR Kongo schickt Sébastien Desabre eine massive Defensivordnung mit fünf nominellen Verteidigern aufs Feld.
Die Startelf von Kolumbien
Trainer Néstor Lorenzo ordnet sein Team in einem 4-2-3-1 an. Im Tor steht Camilo Vargas. Die Viererkette bilden Daniel Muñoz, Davinson Sánchez, Jhon Lucumí und Johan Mojica. Davor sichern Gustavo Puerta und Jefferson Lerma die Räume vor der Abwehr ab.
Die Offensive ist hochkarätig besetzt. James Rodríguez zieht im Zentrum die Fäden, flankiert von Jhon Arias auf der einen und Luis Díaz auf der anderen Seite. Im Sturmzentrum beginnt Luis Suárez. Mit Díaz beim FC Bayern München und Arias bei Palmeiras hat Kolumbien zwei Flügelspieler in Form, die gegen eine tief stehende kongolesische Abwehr für die nötige Tempoverschärfung sorgen sollen.
Die Startelf der DR Kongo
Sébastien Desabre setzt auf Stabilität. Im Tor steht Lionel Mpasi, davor staffelt sich eine breite Abwehrreihe mit Aaron Wan-Bissaka, Chancel Mbemba, Steve Kapuadi, Axel Tuanzebe und Arthur Masuaku. Wan-Bissaka und Masuaku übernehmen dabei die Arbeit auf den Außenbahnen, in der Zentrale verteidigen Mbemba, Kapuadi und Tuanzebe.
Das Mittelfeld bestreiten Ngal’ayel Mukau, Samuel Moutoussamy und Edo Kayembe. In der Spitze sollen Cédric Bakambu und Yoane Wissa für die Entlastung sorgen. Mit Wissa von Newcastle United steht ein Stürmer bereit, der im Umschaltspiel jeden offenen Raum hinter Kolumbiens Viererkette nutzen kann.
Die personellen Entscheidungen
Lorenzos klarste Ansage ist die offensive Dreierreihe hinter Suárez. Statt ein zusätzliches Mittelfeld einzuziehen, vertraut er auf die Kreativität von Rodríguez und die Flügelläufe von Díaz und Arias. Gegen einen tief verteidigenden Gegner ist das ein Bekenntnis zur Initiative, mit der Doppelsechs Puerta und Lerma als Absicherung.
Desabre antwortet mit dem Gegenentwurf. Die fünf Defensivspieler vor Mpasi sollen die Räume eng machen und das kolumbianische Kombinationsspiel verschleppen. Bakambu und Wissa bleiben dabei oft auf sich allein gestellt, leben aber von den schnellen Vorstößen über Wan-Bissaka und Masuaku.
Das Wetter zum Anpfiff
In Zapopan ist es zur Anstoßzeit am Abend mild, rund 20 Grad bei gefühlten 20 Grad, dazu eine hohe Luftfeuchtigkeit von etwa 78 Prozent. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei gut einem Drittel, leichter Niesel ist möglich. Der Wind bleibt mit gut 10 Stundenkilometern schwach. Spürbarer Faktor ist eher die Höhenlage des Stadions auf rund 1.566 Metern, die zusammen mit der Schwüle auf die Kondition gehen kann.
Die Partie leitet Maurizio Mariani aus Italien.
