Andreas Möller war vor der WM skeptisch, ist nach wenigen Tagen aber überzeugt: Weder hat die Erweiterung auf 48 Teams das Niveau geschwächt, noch fehlt es in den USA an Turnieratmosphäre. Stattdessen sieht er starke Stadien, gute Stimmung und sportlich hohe Qualität – auch weil selbst Außenseiter heute taktisch und athletisch sehr stark sind.
Deutschland und die anderen Topnationen bewegen sich für ihn auf einem ähnlichen Level, weshalb Erfolge gegen kleinere Teams längst kein Selbstläufer mehr sind. Besonders beeindruckt zeigt er sich davon, wie eng der Weltfußball zusammengerückt ist und wie ernst zu nehmen selbst Neulinge wie Kap Verde oder Curaçao inzwischen sind.