Bei MagentaTV hat Thomas Müller in höchsten Tönen von seinem Münchner Mannschaftskollegen Michael Olise gesprochen. Der Franzose, der beim 3:1 gegen Senegal zum WM-Auftakt der Equipe Tricolore die Führung von Kylian Mbappé glänzend vorbereitet hatte, gehört für Müller längst zur absoluten Spitze. Beim FC Bayern hat der Routinier den Aufstieg des Flügelstürmers aus nächster Nähe miterlebt.

Müller erinnert sich an Olises erste Trainingseinheit
Müller machte deutlich, dass ihn Olise schon vom ersten Tag an überzeugt hat. Besonders eine Szene aus dem ersten gemeinsamen Training ist ihm in Erinnerung geblieben, dazu lobte er die beeindruckenden Zahlen und den Charakter des Franzosen.
„Es wirkt so, als ob er noch einen draufgelegt hat, vielleicht hat er es auch. Ich erinnere mich noch an die erste Trainingseinheit, als er gekommen ist. Kam ein Ball auf rechts, wir wussten alle, er ist Linksfuß, er nimmt ihn mit einem Kontakt mit und flankt mit rechts das Ding vorne rum. Ich habe seine Zahlen gelesen: der macht 10 Tore, 10 Assists, auf jeden Fall alles zweistellig. Er weiß, wie das Spiel funktioniert. Da wusste ich, wunderbar.“
Eigenwillig, aber das ganze Paket
Auch abseits des Rasens hat Olise bei Müller einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Bayern-Profi beschreibt seinen Kollegen als besonderen Charakter, der seine Eigenheiten aber nie zulasten der Mannschaft auslebt.
„Er ist auch ein bisschen ein eigenwilliger Typ, aber nicht auf dem Platz. Er ist immer ehrgeizig, ist aber nie negativ mit dem Mitspieler. Er hat das ganze Paket. Sein Modegeschmack, ich finde es witzig. Er ist eine Marke, aber nur da, wo es dir als Mannschaft nicht wehtut.“
Wie viel Offensivgefahr in der französischen Mannschaft steckt, zeigt auch unsere Analyse zum französischen Traumsturm um Mbappé, Dembélé und Olise. Alle Spiele und Termine der Franzosen bei der WM 2026 gibt es auf dem Team-Profil von Frankreich.