Der FC Liverpool rüstet seine Offensive erneut auf und schlägt im europäischen Transfergeschäft zu. Nach Florian Wirtz sichern sich die Reds mit Bradley Barcola einen weiteren französischen Nationalspieler. Der Angreifer wechselt für eine Ablösesumme von bis zu 145 Millionen Euro von Paris Saint-Germain an die Anfield Road.

Der englische Rekordmeister bestätigte den Transfer am Montag offiziell. Barcola unterschreibt bei den Reds einen langfristigen Vertrag bis 2031 und reiht sich damit in eine ohnehin schon üppig besetzte Offensivabteilung ein. Laut übereinstimmenden Medienberichten überweist Liverpool eine Basisablöse von 125 Millionen Euro nach Paris, durch mögliche Bonuszahlungen kann sich die Gesamtsumme auf bis zu 145 Millionen Euro erhöhen. Damit reiht sich der Deal in die Liste der teuersten Transfers der laufenden Wechselperiode ein.
Barcola schwärmt vom Traum Premier League
Der 23-Jährige zeigte sich nach dem Wechsel hochmotiviert. „Es erfüllt mich mit großem Stolz, für Liverpool spielen zu dürfen“, erklärte Barcola und betonte seine sportlichen Ambitionen an der Anfield Road. Er wolle „Großes erreichen. Allen voran den Gewinn der Premier League, das ist einer der größten Träume meines Lebens“, so der Flügelspieler weiter.
Für PSG war Barcola drei Jahre lang aktiv und hinterließ dabei durchaus beeindruckende Zahlen: In 152 Pflichtspieleinsätzen erzielte er 39 Tore und bereitete 35 weitere Treffer vor. Auch international hat sich der Offensivspieler längst etabliert. Für die Équipe Tricolore bestritt er bereits 28 Partien und traf sechsmal. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft gehörte er fest zum Kader von Les Bleus und stand auf dem Weg zum vierten Platz in allen acht Spielen auf dem Rasen, wobei ihm drei Tore gelangen.
Liverpools Offensive wird zum Star-Ensemble
Mit Barcola verstärkt Liverpool eine Angriffsreihe, die schon vor seiner Ankunft international Aufsehen erregte. Neben Neuzugang Wirtz und dem früheren Leipziger Dominik Szoboszlai kann Trainer Andoni Iraola unter anderem auf Cody Gakpo, Alexander Isak sowie den einstigen Frankfurter Hugo Ekitiké zurückgreifen. Der Kader gleicht damit einer Ansammlung von Topverdienern und Nationalspielern verschiedener Länder.
Ekitiké allerdings wird dem Team vorerst nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer laboriert an einem Achillessehnenriss und fällt deshalb noch für mehrere Monate aus. Für Barcola dürfte sich dadurch kurzfristig ein zusätzliches Zeitfenster ergeben, um sich in der neuen Umgebung zu etablieren und sich einen Stammplatz in Iraolas Offensivkonzept zu erarbeiten.