Der SC Freiburg steht vor dem Einzug in die Ligaphase der UEFA Conference League. Nach dem 3:1 im Play-off-Hinspiel beim FC Motherwell haben die Breisgauer im Rückspiel alle Trümpfe in der Hand. Im Europa-Park Stadion reicht am Donnerstag bereits ein Unentschieden zum Weiterkommen. Anstoß ist um 18:45 Uhr, SWR Fernsehen, ARD Mediathek, SWR-Livestream, sportschau.de und der YouTube-Kanal SWR Sport Fußball übertragen die Partie kostenlos live.

Freiburg – Motherwell live im Free-TV und Stream
Das Rückspiel wird in Deutschland kostenlos übertragen. SWR und sportschau.de zeigen die Partie am Donnerstag ab 18:30 Uhr live im Fernsehen und Stream. Anstoß im Europa-Park Stadion ist um 18:45 Uhr.
Parallel ist die Partie kostenlos im Videostream der ARD Mediathek, auf swr.de/sport, sportschau.de und dem YouTube-Kanal SWR Sport Fußball zu sehen. Kommentiert wird das Spiel von Christina Graf, moderiert wird die Übertragung von Désirée Krause.
Auch einen Audiostream bietet der SWR an. Dieser startet um 18:44 Uhr und ist unter anderem über ARD Sounds, swr.de/sport und sportschau.de abrufbar.
Damit ist das Rückspiel deutlich leichter zu verfolgen als das Hinspiel in Schottland. Die Partie in Motherwell wurde in Deutschland weder im Free-TV noch im regulären Pay-TV übertragen. Der schottische Klub vermarktete die Übertragung stattdessen über SolidSport.
Conference League heute live: Freiburg gewinnt in Schottland 3:1 * Wer überträgt?
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Freiburg will den nächsten Europapokal-Abend
Der SC Freiburg hat am Donnerstag die Chance, den starken internationalen Lauf der vergangenen Saison fortzusetzen. In der Spielzeit 2025/26 erreichte der Sport-Club das Finale der Europa League und unterlag dort Aston Villa mit 0:3. Nun winkt mit der Ligaphase der Conference League der nächste Europapokal-Wettbewerb.
Matanović hat dabei bereits das nächste große Ziel im Blick. Der Stürmer sprach vor dem Rückspiel über den Traum von einem weiteren Finale. Zunächst muss Freiburg jedoch die letzte Hürde gegen Motherwell nehmen.
Die Ausgangslage könnte für den Sport-Club kaum besser sein. Zwei Tore Vorsprung, ein Heimspiel und die Unterstützung des eigenen Publikums geben Freiburg klare Vorteile. Trotzdem ist das Duell noch nicht entschieden. Genau das soll sich am Donnerstagabend ändern.
Anpfiff im Europa-Park Stadion ist um 18:45 Uhr.

Fakten zum Spiel
| Anstoß | Donnerstag, 27. August 2026, 18:45 Uhr |
| Wettbewerb | UEFA Conference League, Play-offs, Rückspiel |
| Hinspiel | Motherwell FC – SC Freiburg 1:3 |
| Übertragung | SWR Fernsehen BW, ab 18:30 Uhr; ARD Mediathek, SWR-Videostream, sportschau.de, YouTube SWR Sport Fußball |
| Kommentatorin | Christina Graf |
| Moderatorin | Désirée Krause |
| Audiostream | ARD Sounds, SWR.de/sport und sportschau.de |
| Audiokommentatorin | Ann-Kathrin Rose |
| Austragungsort | Europa-Park Stadion, Freiburg |
Freiburg geht mit Vorsprung ins Rückspiel
Die Ausgangslage für den SC Freiburg ist komfortabel. Mit dem 3:1 in Schottland hat sich die Mannschaft von Julian Schuster einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeitet. Dabei geriet Freiburg bereits nach 69 Sekunden in Rückstand, drehte die Partie anschließend aber durch einen Doppelpack von Matthias Ginter.
Der Innenverteidiger traf zunächst per Kopf zum 1:1 und verwandelte später einen Elfmeter zur 2:1-Führung. In der Nachspielzeit sorgte Keisuke Goto mit seinem ersten Tor für Freiburg für den 3:1-Endstand.
Damit reicht dem Sport-Club im Rückspiel bereits ein Unentschieden zum Einzug in die Ligaphase. Auch eine Niederlage mit einem Tor Unterschied würde reichen. Bei einem Zwei-Tore-Rückstand nach 90 Minuten wäre das Duell ausgeglichen und müsste in die Verlängerung. Die Auswärtstorregel spielt dabei keine Rolle mehr.
Schuster erwartet keine große Rotation
Freiburg hat nach dem erfolgreichen Auftakt im Europapokal auch im DFB-Pokal überzeugt. Beim 5:1 gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag zeigte sich der Sport-Club erneut offensivstark. Igor Matanović kam dabei nach seiner Einwechslung auf zwei Tore und eine Vorlage.
Trotz des deutlichen Vorsprungs aus dem Hinspiel will Julian Schuster die Mannschaft nicht komplett umstellen. Personelle Veränderungen sind möglich, eine große Rotation erwartet der Trainer nach eigener Aussage aber nicht.
Auch Matanović sieht die Aufgabe noch längst nicht als erledigt. Der Angreifer erinnerte vor dem Rückspiel an den frühen Rückstand in Motherwell und forderte von seinen Mitspielern Konzentration vom ersten Anpfiff an. Freiburg müsse darauf vorbereitet sein, dass Motherwell mit viel Energie und Druck auftreten werde.
Ginter und Lienhart im Fokus
Matthias Ginter steht nach seinem Doppelpack im Hinspiel besonders im Mittelpunkt. Der 32-Jährige erzielte erstmals in seiner Profikarriere zwei Tore in einer Partie. Trainer Schuster hob anschließend vor allem Ginters Stärke bei Standardsituationen hervor.
In der Defensive könnte es dennoch eine Veränderung geben. Max Rosenfelder musste im Hinspiel in der 80. Minute angeschlagen vom Platz. Philipp Lienhart übernahm bereits in Schottland seinen Platz. Mehrere aktuelle Aufstellungsprognosen sehen den Österreicher deshalb im Rückspiel neben Ginter in der Innenverteidigung.
Im Tor spricht der Saisonstart für Mio Backhaus. Der Neuzugang stand beim 3:1 in Motherwell ebenso zwischen den Pfosten wie beim 5:1 in Düsseldorf. Noah Atubolu ist dagegen weiterhin mit seiner Zukunft beschäftigt. Laut SWR zeichnet sich inzwischen eine mögliche Lösung mit einem Wechsel auf Leihbasis ab.
Freiburg – Motherwell: Voraussichtliche Aufstellungen
Die endgültigen Aufstellungen werden erst kurz vor dem Anpfiff bekannt gegeben. Nach den aktuellen Personalinformationen und Aufstellungsprognosen zeichnet sich für beide Mannschaften jedoch bereits eine mögliche Startelf ab.
SC Freiburg: Backhaus – Treu, Ginter, Lienhart, Makengo – Eggestein, Engelhardt – Beste, Suzuki, Grifo – Matanović
Motherwell FC: Oxborough – O’Donnell, Casey, McGinn, Halliday – Nicholson, Slattery – Sparrow, Watt, Maswanhise – Stamatelopoulos
Bei Freiburg wird insbesondere die Besetzung der Innenverteidigung interessant. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Max Rosenfelder im Hinspiel wird Philipp Lienhart als Partner von Matthias Ginter erwartet. Im Tor spricht der bisherige Saisonverlauf für Mio Backhaus.
Motherwell muss dagegen auf den gesperrten Martin Moormann verzichten. Der Verteidiger wurde im Hinspiel nach VAR-Überprüfung des Feldes verwiesen und steht im Rückspiel nicht zur Verfügung. Trainer Alfred Johansson dürfte seine Mannschaft deshalb ebenfalls auf mehreren Positionen anpassen.

Motherwell muss in Freiburg aufholen
Für Motherwell ist die Ausgangslage deutlich schwieriger. Die Schotten benötigen nach dem 1:3 im Hinspiel einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied, um das Duell nach 90 Minuten auszugleichen. Mit drei Toren Vorsprung würde Motherwell direkt in die Ligaphase einziehen.
Erschwert wird die Aufgabe durch den Ausfall von Martin Moormann. Der Verteidiger sah im Hinspiel nach einem Foul an Yannik Engelhardt zunächst die Gelbe Karte. Nach Intervention des VAR wurde die Entscheidung auf Rot korrigiert.
Das frühe Tor im Hinspiel hat allerdings gezeigt, dass Motherwell Freiburg durchaus vor Probleme stellen kann. Regan Charles-Cook brachte die Gastgeber bereits nach 69 Sekunden in Führung. Nach dem Platzverweis gegen Moormann musste der schottische Klub allerdings lange in Unterzahl spielen und kassierte erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit das dritte Gegentor.
Freiburg dürfte deshalb vor allem auf einen konzentrierten Beginn setzen. Ein frühes Gegentor würde Motherwell genau die Dynamik geben, die der Sport-Club vermeiden muss.