Deutsche Fußballnationalmannschaft: Wer steht auf Klopps Liste mit 57 Feldspielern? (Update 1)

Nein, den Gefallen tat Jürgen Klopp den Journalisten nicht, die zu seiner Antrittspressekonferenz auf den DFB-Campus gekommen waren und die es nach Namen dürstete. 57 Feldspieler habe er sich für die deutsche Fußballnationalmannschaft in einer Liste notiert, sagte der neue Bundestrainer. Nur welche das sind, verriet der 59-Jährige auch auf Nachfrage nicht. Wer im ersten DFB-Kader der Ära Klopp stehen könnte, lässt sich trotzdem ziemlich genau eingrenzen. Eine Woche später hat die BILD-Zeitung nachgelegt und die aus ihrer Sicht 57 Feldspieler veröffentlicht, die für den neuen Bundestrainer infrage kommen. Wir zeigen die komplette Liste, Position für Position, und ordnen ein, welche Namen daran am meisten überraschen.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler, der neue Bundestrainer Jürgen Klopp und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke (von links) stellen sich zum Abschluss der Pressekonferenz am DFB-Campus in Frankfurt am Main am 24. Juli 2026 den Fotografen. (Copyright AFP/John MacDougall)
DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Sportdirektor Rudi Völler, der neue Bundestrainer Jürgen Klopp und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke (von links) stellen sich zum Abschluss der Pressekonferenz am DFB-Campus in Frankfurt am Main am 24. Juli 2026 den Fotografen. (Copyright AFP/John MacDougall)

Immerhin: Der Nationaltrainer gab ein paar Hinweise darauf, wie sich seine Liste zusammensetzt. So verwies er auf den Mut, den er auf seinen bisherigen Stationen in der Auswahl des Personals stets an den Tag gelegt habe. In Dortmund mit Spielern wie Marcel Schmelzer, Kevin Großkreutz oder Lukasz Piszczek. In Liverpool mit Andy Robertson oder dem zuvor beim FC Chelsea gescheiterten Mo Salah. Es würden deshalb Spieler eine Chance bekommen, „die noch gar nicht damit rechnen“, sagte Klopp, zu dessen Stärken als Trainer es gehört, Potenziale nicht nur früher zu erkennen als andere, sondern sie auch zum Vorschein zu bringen. Doch dazu müssen die Grundvoraussetzungen stimmen, und die lauten bei Klopp: mehr, mehr, mehr!

Mehr Intensität als bei der WM 2026

„Wenn wir über die WM nachdenken, da hatten wir schon das Gefühl, es hätte intensiver sein können“, blickte der neue Bundestrainer auf die enttäuschenden Leistungen der deutschen Mannschaft beim WM-Turnier in Kanada, Mexiko und den USA zurück. „Verbesserungen hängen im Fußball oft mit mehr zusammen. Deshalb ist schon der Plan, mit mehr Intensität zu spielen.“

Dass intensiver Fußball ein Publikum findet, weiß Klopp spätestens seit seiner Zeit beim BVB, wo er mit Heavy-Metal-Fußball in Europa für Furore sorgte. Auch heute, mehr als zehn Jahre später, hat sich seine Einstellung nicht gravierend geändert: „Ich habe Lust, mit Jungs zusammenzuarbeiten, die einen Fußball spielen wollen, der allen gefällt.“ Einen Fußball mit hoher Intensität, viel Power, einem Maximum an Herz. „Ich möchte auch mit der Nationalmannschaft erreichen, dass die Leute nach Hause gehen und denken: Wow!“

Dazu braucht es nicht reihenweise Ausnahmespieler wie Michael Olise, Kylian Mbappé, Lionel Messi oder Harry Kane in der Mannschaft, auch wenn sie ohne Frage helfen würden. Entscheidend ist eine hohe Anzahl an mannschaftsdienlichen Spielern, die sich für ihr Team aufopfern, damit die Individualkönner glänzen können. Und von dieser Kategorie gibt es in Florian Wirtz und Jamal Musiala durchaus welche in der DFB-Elf. Vorausgesetzt, sie sind in Form und werden richtig eingesetzt.

Wer vom 4-3-3 profitieren könnte

Da Klopp ein 4-3-3 präferiert und mit klaren Flügelspielern plant, werden künftig teils deutlich andere Spielerprofile benötigt als unter seinem Vorgänger Julian Nagelsmann. Wer diese Profile mitbringt, hat plötzlich reelle Chancen auf den DFB-Kader, auch ohne bisherige Länderspiele.

Karim Adeyemi im Nationaltrikot der deutschen Fußballnationalmannschaft im Zweikampf mit Frankreichs Lucas Hernandez beim Spiel um Platz drei der UEFA Nations League 2025 in Stuttgart.
Auch er könnte von Jürgen Klopps bevorzugtem 4-3-3 profitieren: Karim Adeyemi, hier im DFB-Trikot gegen Frankreichs Lucas Hernandez beim Nations-League-Spiel um Platz drei im Juni 2025. (Foto: FRANCK FIFE / AFP)

Neue Namen für die Offensive

Profitieren könnten vom Systemwechsel Kölns Said El Mala und Karim Adeyemi, der jüngst vom BVB nach Barcelona wechselte. Auch die Leipziger Offensivspieler Brajan Gruda und Assan Ouedraogo kommen infrage, ebenso wie die Stürmer Nicolo Tresoldi, um den sich zuletzt gleich mehrere Topklubs bemühten und der weiter beim FC Brügge unter Vertrag steht, und Dzenan Pejcinovic, der noch beim Absteiger Wolfsburg spielt.

Rechtsverteidiger und Innenverteidigung: Klopps offene Baustellen

Doch auch auf den hinteren Positionen bietet sich neues Personal an. Ins Blickfeld könnte etwa Rocco Reitz rutschen, der im Sommer von Mönchengladbach nach Leipzig wechselte und als lauf- und zweikampfstarker Mittelfeldspieler perfekt ins Klopp’sche Schema passt. Der flexibel einsetzbare Tom Bischof (FC Bayern) könnte ebenso den nächsten Schritt machen wie perspektivisch das erst 17 Jahre alte Top-Talent Kennet Eichhorn, das für neun Millionen Euro von Hertha BSC zu Bayer Leverkusen gewechselt ist. Allerdings dürfte auch Münchens Joshua Kimmich, der bisherige Kapitän, künftig wieder für eine Rolle in der Zentrale infrage kommen, ist es doch schwer vorstellbar, dass Klopp ihn wie sein Vorgänger als Rechtsverteidiger einplant.

Doch wer könnte auf dieser Problemposition künftig spielen? Infrage kommt etwa Philipp Treu vom Europa-League-Finalisten SC Freiburg, der allerdings, wie so viele Kandidaten, erst noch dauerhaft bestätigen muss, dass er höchsten Leistungsansprüchen genügt. Für die Innenverteidigung dürfte Yann Aurel Bisseck (Inter Mailand) wieder ein Kandidat werden. Ebenso Stuttgarts Youngster Finn Jeltsch, der 2023 mit der deutschen U17 Welt- und Europameister wurde und damit einer Generation angehört, von der Klopp am Freitag sagte: „Die müssten jetzt 20 Jahre alt sein. Jetzt, mit Führerschein, können wir sie gebrauchen.“

Klopps 57er-Liste: Diese Feldspieler nennt BILD

Klopp hat seine Aufstellung der Kandidaten für sich behalten, die Kriterien aber offengelegt: Intensität, Flügelspiel, Mut zu Unbekannten. Am 31. Juli 2026 hat die BILD-Zeitung nachgelegt und die 57 Feldspieler benannt, die nach ihren Informationen für den Bundestrainer infrage kommen. Bestellt oder bestätigt hat Klopp diese Aufstellung nicht, doch sie passt zu dem, was er selbst angekündigt hat: ein Kern aus den WM-Fahrern, dazu auffallend viele Talente, die noch kein A-Länderspiel bestritten haben.

Jürgen Klopp lächelt bei seiner Vorstellung als neuer Bundestrainer auf der DFB-Pressekonferenz in Frankfurt am 24. Juli 2026
57 Feldspieler hat Jürgen Klopp nach eigener Aussage auf seiner Liste, verraten hat er bei seiner Vorstellung am DFB-Campus in Frankfurt am Main am 24. Juli 2026 keinen einzigen Namen. (Copyright AFP/John MacDougall)

Abwehr: 20 Verteidiger auf Klopps Liste

Rechtsverteidiger (6): Ridle Baku (28/RB Leipzig), Benjamin Henrichs (29/RB Leipzig), Philipp Treu (25/SC Freiburg), Josha Vagnoman (25/VfB Stuttgart), Rafael Pinto Pedrosa (18/Karlsruher SC), Elias Baum (20/Eintracht Frankfurt)

Innenverteidiger (10): Jonathan Tah (30/FC Bayern), Nico Schlotterbeck (26/Borussia Dortmund), Antonio Rüdiger (33/Real Madrid), Malick Thiaw (24/Newcastle United), Waldemar Anton (30/Borussia Dortmund), Yann-Aurel Bisseck (25/Inter Mailand), Finn Jeltsch (20/VfB Stuttgart), Karim Coulibaly (19/Werder Bremen), David Odogu (20/AC Mailand), Nnamdi Collins (22/Eintracht Frankfurt)

Linksverteidiger (4): Nathaniel Brown (23/FC Bayern), David Raum (28/RB Leipzig), Maximilian Mittelstädt (29/VfB Stuttgart), Tom Rothe (21/Union Berlin)

Mittelfeld: 20 Namen von Kimmich bis Eichhorn

Defensives Mittelfeld (7): Joshua Kimmich (31/FC Bayern), Angelo Stiller (25/VfB Stuttgart), Aleksandar Pavlovic (22/FC Bayern), Tom Bischof (21/FC Bayern), Noël Aseko (20/Eintracht Frankfurt), Anton Stach (27/Leeds United), Kennet Eichhorn (17/Bayer Leverkusen)

Zentrales Mittelfeld (5): Leon Goretzka (31/vereinslos), Felix Nmecha (25/Borussia Dortmund), Nadiem Amiri (29/Mainz 05), Rocco Reitz (24/RB Leipzig), Caspar Jander (23/FC Southampton)

Offensives Mittelfeld (8): Florian Wirtz (23/FC Liverpool), Jamal Musiala (23/FC Bayern), Assan Ouédraogo (20/RB Leipzig), Brajan Gruda (22/RB Leipzig), Paul Nebel (23/Mainz 05), Wael Mohya (17/Borussia Mönchengladbach), Merlin Röhl (24/FC Everton), Mert Kömür (21/FC Augsburg)

Angriff: 17 Offensivspieler für das 4-3-3

Rechtsaußen (5): Jamie Leweling (25/VfB Stuttgart), Leroy Sané (30/Galatasaray), Lennart Karl (18/FC Bayern), Karim Adeyemi (24/FC Barcelona), Montrell Culbreath (18/Bayer Leverkusen)

Linksaußen (4): Kevin Schade (24/FC Brentford), Saïd El Mala (19/1. FC Köln), Derry Scherhant (23/SC Freiburg), Chris Führich (28/VfB Stuttgart)

Mittelstürmer (8): Deniz Undav (30/VfB Stuttgart), Kai Havertz (27/FC Arsenal), Nick Woltemade (24/Newcastle United), Maximilian Beier (23/Borussia Dortmund), Nicolo Tresoldi (21/FC Brügge), Tim Kleindienst (30/Borussia Mönchengladbach), Jonathan Burkardt (26/Eintracht Frankfurt), Dzenan Pejcinovic (21/VfL Wolfsburg)

Die auffälligsten Namen der 57er-Liste

Der Kern der WM-Mannschaft taucht erwartungsgemäß auf: Tah, Schlotterbeck, Brown, Kimmich, Pavlovic, Musiala, Wirtz und Havertz werden auch unter Klopp die Achse bilden. Spannender sind die Namen daneben. In der Innenverteidigung steht mit Karim Coulibaly ein 19-Jähriger von Werder Bremen auf der Liste, der vor einem Millionenwechsel nach England steht und im März für die deutsche U21 debütierte. Dazu kommen Finn Jeltsch, um den sich etliche Topklubs bemühen, und U17-Weltmeister David Odogu, der bei der AC Mailand vor dem Sprung in die Startelf steht.

Im Mittelfeld fällt Kennet Eichhorn auf: Der 17-Jährige wechselte für neun Millionen Euro von Hertha BSC nach Leverkusen und spielte bisher nur für die deutsche U17. Ähnlich gelagert ist der Fall von Wael Mohya (17/Borussia Mönchengladbach), um den auch der marokkanische Verband wirbt. Kurios ist der Eintrag hinter Leon Goretzka: Der 31-Jährige ist derzeit vereinslos. Aus der U21 dürften Tom Bischof, Mert Kömür sowie die Stürmer Dzenan Pejcinovic und Nicolo Tresoldi realistische Chancen auf einen ersten Anruf haben.

Dass gleich mehrere von ihnen zum Zug kommen könnten, liegt auch am Kalender: Klopp will nach BILD-Informationen in den kommenden Länderspielperioden mit vier Partien am Stück planen und dabei viel ausprobieren, kaum ein Spieler soll alle vier Spiele bestreiten. Der Bundestrainer selbst formulierte es so: „Jeder, der berechtigt ist, für das Nationalteam zu spielen, sollte sich anstrengen, denn ich werde gucken.“

Unsere Kandidatenliste im Überblick

Schon vor der Veröffentlichung der BILD-Liste hatten wir aus Klopps Kriterien einen engeren Kreis abgeleitet, 16 Feldspieler plus drei Torhüter-Kandidaten neben Oliver Baumann. Bis auf die Torhüter, zu denen sich Klopp gar nicht geäußert hat, finden sich alle diese Namen auch bei BILD wieder. Der aktuelle Stand der Nationalmannschaft steht jederzeit im aktuellen DFB-Kader.

NamePositionVereinAnmerkung
Florian WirtzOffensive / IndividualkönnerFC LiverpoolGesetzt, vorausgesetzt in Form und richtig eingesetzt
Jamal MusialaOffensive / IndividualkönnerFC BayernGesetzt, gleiche Einschränkung
Said El MalaFlügel1. FC KölnProfiteur des 4-3-3 mit klaren Flügelspielern
Karim AdeyemiFlügelFC BarcelonaJüngst vom BVB gewechselt, hofft auf Comeback
Brajan GrudaOffensiveRB LeipzigProfiteur des 4-3-3
Assan OuedraogoOffensiveRB LeipzigProfiteur des 4-3-3
Nicolo TresoldiSturmFC BrüggeKommt als Stürmer infrage
Dzenan PejcinovicSturmVfL Wolfsburg (Absteiger)Kommt als Stürmer infrage
Rocco ReitzZentrales MittelfeldRB LeipzigIm Sommer aus Gladbach gekommen, passt perfekt ins Klopp'sche Schema
Tom BischofMittelfeld (flexibel)FC BayernKönnte den nächsten Schritt machen
Kennet EichhornMittelfeldBayer LeverkusenErst 16, perspektivischer Kandidat
Joshua KimmichZentrales MittelfeldFC BayernBisheriger Kapitän, künftig wohl wieder Zentrale statt Rechtsverteidiger
Philipp TreuRechtsverteidigerSC FreiburgKandidat für die Problemposition, muss sich noch beweisen
Yann Aurel BisseckInnenverteidigerInter MailandDürfte wieder Kandidat werden
Finn JeltschInnenverteidigerVfB StuttgartU17-Welt- und Europameister 2023 (Führerschein-Generation)
Oliver BaumannTorwart1899 HoffenheimNummer 1 vor der WM, Status offen
Jonas UrbigTorwartFC BayernJüngerer Kandidat auf die Neuer-Nachfolge
Noah AtuboluTorwartSC FreiburgJüngerer Kandidat (noch beim SC Freiburg)
Mio BackhausTorwartSC FreiburgJüngerer Kandidat

Torwartfrage: Baumann oder ein jüngerer Kandidat?

Eine der spannendsten Zukunftsfragen stellt sich derweil im Tor. Hierzu äußerte sich Klopp gar nicht, sodass sich trefflich darüber streiten lässt, ob nun fünf, zehn oder 15 Kandidaten auf seiner Liste stehen. Klar ist: Nach dem erneuten Rücktritt von Manuel Neuer wird eine neue Nummer 1 gesucht. Ob sie wie vor der WM Oliver Baumann heißt oder aber künftig von einem der jüngeren Kandidaten wie Jonas Urbig (FC Bayern), Noah Atubolu (noch beim SC Freiburg) oder Mio Backhaus (ebenfalls SC Freiburg) getragen wird, wird sich Mitte September bei der ersten Kaderbekanntgabe von Klopp zeigen. Denn spätestens dann muss auch der neue Bundestrainer öffentlich Farbe bekennen.

Wann nominiert Klopp seinen ersten DFB-Kader?

Die erste Kadernominierung des neuen Bundestrainers steht Mitte September an, rund zwei Wochen vor dem Auftakt in der UEFA Nations League. Klopps erstes Länderspiel als Bundestrainer steigt am Donnerstag, 24. September 2026, um 20.45 Uhr in Amsterdam gegen die Niederlande, RTL überträgt live. Drei Tage später, am 27. September, folgt in Augsburg das Heimspiel gegen Griechenland in der ARD. Alle weiteren Termine bis November stehen im DFB-Spielplan 2026 mit allen Länderspielen. Erst dann wird sich zeigen, wie viele der 57 Namen tatsächlich den Sprung in den Kader schaffen, denn nominiert werden am Ende gut zwei Dutzend.

FAQ: Klopps Liste und der neue DFB-Kader

Wie viele Spieler stehen auf Jürgen Klopps Liste?

Klopp hat bei seiner Antrittspressekonferenz von 57 Feldspielern gesprochen, die er sich notiert hat. Wie viele Torhüter zusätzlich auf der Liste stehen, ließ er offen.

Hat Klopp die Namen der 57 Spieler verraten?

Nein. Der Bundestrainer nannte auch auf Nachfrage keinen einzigen Namen, sondern nur seine Kriterien: hohe Intensität, klare Flügelspieler im 4-3-3 und Mut zu Spielern, „die noch gar nicht damit rechnen“. Die BILD-Zeitung hat am 31. Juli 2026 eine eigene Liste mit 57 Feldspielern veröffentlicht, offiziell bestätigt ist sie nicht.

Welche Spieler stehen laut BILD auf Klopps 57er-Liste?

BILD nennt 20 Verteidiger, 20 Mittelfeldspieler und 17 Angreifer. Neben den WM-Fahrern um Jonathan Tah, Joshua Kimmich, Florian Wirtz, Jamal Musiala und Kai Havertz stehen auch Talente wie Karim Coulibaly (19), David Odogu (20), Kennet Eichhorn (17), Wael Mohya (17), Lennart Karl (18) und Montrell Culbreath (18) auf der Liste. Die komplette Aufstellung nach Positionen steht weiter oben in diesem Artikel.

Wann gibt Jürgen Klopp seinen ersten DFB-Kader bekannt?

Die erste Kaderbekanntgabe ist für Mitte September 2026 angesetzt, gut zwei Wochen vor dem Start in der UEFA Nations League.

Wann spielt die deutsche Fußballnationalmannschaft das nächste Mal?

Am 24. September 2026 um 20.45 Uhr in Amsterdam gegen die Niederlande, live bei RTL. Am 27. September folgt das Heimspiel gegen Griechenland in Augsburg, live in der ARD.

In welchem System lässt Klopp die Nationalmannschaft spielen?

Klopp präferiert ein 4-3-3 mit klaren Flügelspielern. Dadurch werden andere Spielerprofile gefragt sein als unter Julian Nagelsmann, profitieren könnten vor allem schnelle Außenstürmer und laufstarke Mittelfeldspieler.

Welche neuen Spieler könnten im DFB-Kader stehen?

Als Kandidaten für einen ersten Anruf gelten unter anderem Said El Mala, Karim Adeyemi, Brajan Gruda, Assan Ouedraogo, Nicolo Tresoldi, Dzenan Pejcinovic, Rocco Reitz, Tom Bischof, Philipp Treu, Yann Aurel Bisseck und Finn Jeltsch. Auf der BILD-Liste stehen zusätzlich unter anderem Rafael Pinto Pedrosa, Elias Baum, Karim Coulibaly, David Odogu, Nnamdi Collins, Tom Rothe, Noël Aseko, Kennet Eichhorn, Caspar Jander, Paul Nebel, Wael Mohya, Merlin Röhl, Mert Kömür, Lennart Karl, Montrell Culbreath und Derry Scherhant.

Wer wird neue Nummer eins im Tor?

Das ist offen. Nach dem erneuten Rücktritt von Manuel Neuer konkurrieren der bisherige WM-Torhüter Oliver Baumann sowie die jüngeren Jonas Urbig, Noah Atubolu und Mio Backhaus um den Platz im Tor.

Ist Joshua Kimmich weiter Kapitän der Nationalmannschaft?

Klopp hat sich zur Kapitänsfrage noch nicht geäußert. Klar ist nur: Der bisherige Kapitän dürfte im neuen System wieder in der Zentrale gebraucht werden statt wie zuletzt als Rechtsverteidiger.

Seit wann ist Jürgen Klopp Bundestrainer?

Klopp übernahm die deutsche Fußballnationalmannschaft nach der WM 2026 als Nachfolger von Julian Nagelsmann, seine Antrittspressekonferenz gab der 59-Jährige am 24. Juli 2026 auf dem DFB-Campus in Frankfurt. Alle Hintergründe stehen im Porträt zum Bundestrainer Jürgen Klopp.